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In Münchner Bank: Mann verweigert Corona-Maske - und belästigt dann Angestellte (23) in der Filiale

Ein Masken-Verweigerer in München sorgte für einen Skandal. (Symbolbild)
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Ein Masken-Verweigerer in München sorgte für einen Skandal. (Symbolbild)

In München kam es in einer Bankfiliale zu einem Eklat. Ein Kunde wollte keinen Corona Mund-Nasen-Schutz tragen. Dann belästigte er eine Angestellte körperlich.

München - Es sind Meldungen, die man in den letzten Wochen und Monaten immer wieder hört: Menschen, die sich gegen das Tragen der Corona-Mund-Nasen-Bedeckung sträuben. Nicht selten führt das zu Streitigkeiten - oder endet gar in einem Eklat. So auch jetzt in einer Münchner Bank-Filiale geschehen. Mit dem Unterschied, dass der Masken-Verweigerer für einen Skandal sorgte.

München: Mann verweigert Tragen der Corona-Maske - und belästigt 23-Jährige

Am Dienstag, 08.12.2020, gegen 17:00 Uhr, betrat ein 61-jähriger Münchner eine Bankfiliale in Altperlach. Da er keine Corona-Maske trug, wurde er durch eine 23-jährige Bankangestellte darauf hingewiesen, eine entsprechende Mund-Nasen-Bedeckung aufzusetzen. Dieser Aufforderung kam der 61-Jährige nicht nach, stattdessen verließ er die Räumlichkeiten der Bankfiliale. Beim Verlassen beleidigte der Münchner die 23-Jährige verbal und belästigte sie sexuell. Dabei fasste er ihr an die Brust. Nachdem die Bankleitung per Notruf die Polizei verständigt hatte, konnte der 61-Jährige durch die eingesetzten Polizeibeamten identifiziert und an seiner Wohnadresse angetroffen werden.

München: Nötigung nach Corona-Masken-Skandal - Polizei nimmt Mann fest

Gegen den Münchner wurden unter anderem Strafanzeigen wegen sexueller Belästigung und Beleidung auf sexueller Grundlage sowie eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen die Infektionsschutzregelung erstattet. Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat 15 für Sexualdelikte geführt. 

Corona hat München im Griff. Wohl so fest wie selten zuvor - so wie in ganz Bayern. Seit neun Monaten bestimmt das Virus das Leben. Schon zu Beginn mussten Menschen intensiv behandelt werden - so wie dieser Münchner

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