Heimatverbunden und trotzdem modern

Neues bayerisches Kult-Modelabel eröffnet eigenen Laden in Münchner Innenstadt - Fans begeistert

Das bayerische Start-Up „Bavarian Caps“ eröffnet einen eigenen Laden in der Münchner Innenstadt. (Symbolbild)
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Das bayerische Start-Up „Bavarian Caps“ eröffnet einen eigenen Laden in der Münchner Innenstadt. (Symbolbild)

Die Gründer der bayerischen Marke „Bavarian Caps“ gehen den nächsten Schritt: Sie eröffnen einen eigenen Laden in der Münchner Innenstadt.

  • Das bayerische Kult-Modelabel „Bavarian Caps“ dürfte vielen ein Begriff sein. 
  • Seit fünf Jahren verkauft das Unternehmen Caps, die zur Tracht passen.
  • Nun eröffnen die Niederbayern einen eigenen Laden in der Münchner Innenstadt

München - Das vor fünf Jahren gegründete Unternehmen „Bavarian Caps“ aus Kelheim (Niederbayern) dürfte mittlerweile vielen bekannt sein. Mit einfachen Designs und vielfältigen Caps, die zu jeder Tracht passen, haben sich die Niederbayern einen Namen gemacht. 

„Bavarian Caps“ hat bereits Kooperationen mit dem FC Bayern München und dem TSV 1860 München

Denn auch Fußballer und andere Sportler sind auf den Geschmack der bayerischen Caps, Stirnbänder und Mützen gekommen. Auch Kooperationen mit Fußballvereinen wie dem TSV 1860 München und dem FC Bayern München, Eishockeymannschaften und diversen Brauereien haben die Kelheimer vorzuweisen. 

 „Lederhose und Cap? Ja, wieso eigentlich nicht? Das Start-Up Bavarian Caps ist in den letzten Jahren zu einem Symbol dafür geworden, dass die bayerische Kultur nicht starr und unveränderlich ist. Wir sind innovativ, weltoffen, modern – und dabei immer heimatverbunden“, schreiben die Gründer auf ihrer Facebook-Seite.

Neueröffnung eines eigenen „Bavarian Caps“-Ladens in der Münchner Innenstadt

Neben dem Flagshipstore in ihrer Heimat Kelheim, wird ab Mitte März auch ein Laden in München eröffnet. Denn bisher waren die Produkte des Start-Ups nur über Händler in anderen Geschäften oder im Onlineshop von „Bavarian Caps“ erhältlich. 

Wie André Lang, der für das Marketing und die Kooperationen von „Bavarian Caps“ zuständig ist, sagt, hätten sie ganz spontan Anfang Januar die passende Location in München gefunden. „Wir haben letztes Jahr schon drüber nachgedacht und wollten einen Pop-Up-Store, aber das hat nicht geklappt.“ Umso besser für die niederbayerischen Jungs, dass es jetzt sogar mit einem dauerhaften Geschäft etwas wird. 

„München ist das Herzstück“ für ein bayerisches Unternehmen

Warum das Unternehmen ausgerechnet in die Landeshauptstadt wollte, kann Lange auch erklären: „Wir sind ja eine bayerische Marke, da ist München das Herzstück.“ Zwar feiert das Start-Up heuer fünfjähriges Bestehen, doch der eigene Laden „hat grad gut reingepasst“ und nichts mit dem Jubiläum zu tun, meint Lange. 

Betreut wird der Laden erstmals von Kelheim aus. „Wir sind fünf Gründer und schauen, dass immer jemand von uns da ist - besonders in der ersten Zeit“, sagt der Marketing- und Kooperationsbeauftragte. Doch aus zeitlichen Gründen werde das wohl nicht immer realisierbar sein. Deshalb seien sie auch noch auf der Suche nach Personal, das sich mit der Marke identifizieren kann.

Aufmerksamkeit liegt vorerst bei der Neueröffnung in München

Doch überstürzen wollen die fünf Niederbayern vorerst nichts. „Wir wollen Schritt für Schritt alles planen“, heißt es im Bezug auf weitere Läden in anderen bayerischen Städten. Einen Laden zu gründen, sei erst einmal genug Aufwand.

Der neue Laden feiert am Samstag, 14. März, Eröffnung und wird sich in der Einkaufspassage „Hofstatt“  (Sendlinger Straße 10) in der Münchner Innenstadt befinden. Montag bis Samstag hat der Flagshipstore jeweils von 10 bis 20 Uhr auf.

In München finden am 15. März Kommunalwahlen statt. Überall sind die Plakate der Parteien zu sehen. Ein Mann hat jetzt solche beschmiert. Mit übelsten Symbolen.

Das Coronavirus beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen - auch in München. „Der Verrückte Eismacher“ hat jetzt mit viel Ironie reagiert - mit einer irren Idee.

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