Rücksicht auf das Luxushotel

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Die Straße vor dem Bayerischen Hof.

München - Die Planung der 2. Stammstrecke ist um ein Detail reicher: Die Bahn muss Rücksicht auf das Luxushotel „Bayerischer Hof“ samt Gäste nehmen.

Stammstrecke: Auch Bayerischer Hof klagt

Sie informiert beim Bau der Station am Marienhof künftig über anstehende Schwertransporte erst das Hotel – dann die Stadt. Das haben die Parteien vor dem Verwaltungsgerichtshof vereinbart. Hotel-Chefin Innegrit Volkhardt hatte geklagt, weil sie um die Ruhe am Promenadeplatz fürchtet.

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Vor Gericht versicherte Bahn-Planer Albert Scheller: Der Baustellenverkehr werde hauptsächlich über den Hofgraben Richtung Osten fahren. Dort kommen ganz lange und schwere Laster aber nicht um die Kurve. Deswegen müssten in der viermonatigen, heißen Bauphase im Schnitt sechs Transporte am Tag über den Promenadeplatz rollen. Weitere Sondertransporte müsse die Stadt genehmigen. Noch vor den Anträgen will die Bahn nun Bedenken des Luxushotels „im Rahmen des Möglichen“ berücksichtigen. Volkhardt zufrieden: „Wenn die Abstimmung funktioniert, hat die Baustelle keine größeren Auswirkungen auf unseren Betrieb.“

dac.

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