München begrüßt 2012: Über 200 Polizei-Einsätze zu Silvester

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Raketen über der Landeshauptstadt: Der Jahreswechsel bescherte Polizei und Feuerwehr mehrere hundert Einsätze.

München - Turbulenter Start ins Neue Jahr: Die Münchner ließen es in der Silvesternacht krachen - und die Polizei hatte viel zu tun. Wegen Schlägereien aber auch als Tierretter wurden die Beamten unter anderem alarmiert.

"Sehr arbeitsreich" fiel die Silvesternacht für die Münchner Polizei aus, heißt es im Polizeibericht. Die Beamtinnen und Beamten hatten zwischen Silvester, 20 Uhr, und Neujahr, 5 Uhr morgens, über 200 silvestertypische Einsätze zu bewältigen.

Es handelte sich hauptsächlich um Körperverletzungsdelikte (42), Hilfen für betrunkene Personen (32) sowie natürlich Einsätze im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen (38) und Bränden (15).

Zu "größeren Störungen" sei es bei den Parties zum Jahreswechsel jedoch nicht gekommen, bilanziert das Polizeipräsidiium München.

Der traditionelle Start in das neue Jahr am Friedensengel, dem Europaplatz und den angrenzenden Parkanlagen war mit bis 6.000 Personen gut besucht. Es herrschte ausgelassene, fröhliche Stimmung. "Trotz des teilweise erheblichen Alkoholkonsums und des bisweilen leichtsinnigen Umgangs mit pyrotechnischen Gegenständen", so die Polizei, ist es auch bei den großen Feten mit nur kleineren Zwischenfällen glimpflich abgegangen.

Unter Böllern und Raketen hatten aber auch einige Haustiere zu leiden. So gingen beim Polizeinotruf ab 21 Uhr sechs Anrufe wegen entlaufener Hunde ein, die aufgrund der Knallerei in Panik geraten waren.

Balkonbrand in Neuperlach

Mit insgesamt 126 Einsätzen war auch die Berufsfeuerwehr München in der Silvesternacht nahezu pausenlos im Einsatz. In den meisten Fällen hatten Feuerwerkskörper Müllcontainer in Brand gesetzt. In Neuperlach wurden die Einsatzkräfte zu einem Balkonbrand gerufen, der aufgrund des schnellen Eingreifens der Feuerwehr keinen größeren Schaden verursachen konnte.

Größerer Schaden entstand bei einem Balkonbrand in Neuperlach. Die Mieter der Wohnung, in einem Hochhaus in der Ollenhauerstraße, bemerkten in der Nacht auf ihrem Balkon ein Feuer und riefen sofort die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die Bewohner bereit selbst in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr konnte mit mehreren Stoßtrupps gleichzeitig den Brand rasch ablöschen und ein Übergreifen auf die Wohnung verhindern. Die Scheiben der Balkonverglasung waren bereits geplatzt und die Wohneinheit verraucht.

Die Wohnungsinhaberin wurde von einem Rettungswagen ambulant, mit dem Verdacht einer leichten Rauchvergiftung versorgt. In Brand geraten waren verschiedene auf dem Balkon gelagerte Materialien. Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro beziffert. Die Brandursache wir derzeit noch ermittelt.

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