Großeinsatz am Wochenende

20 Jugendliche prügeln sich in Park - dann fallen Schüsse: Polizei fahndet mit Hubschrauber nach Tätern

Ein Polizist führt einen Mann in Handschellen ab.
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Wegen einer großen Schlägerei kam es zu einem Großeinsatz der Münchner Polizei (Symbolbild).

Die Polizei ermittelt wegen einer Schlägerei von etwa 20 Jugendlichen in einem Münchner Park. Auch eine Schreckschusspistole kam dabei zum Einsatz.

München - Wegen eines Streits kam es vergangenes Wochenende im Behrpark in Berg am Laim zu einem Großeinsatz der Münchner Polizei. Wie das Polizeipräsidium München mitteilte, kamen am Samstagnachmittag mehrere Notrufe wegen einer heftigen Auseinandersetzung von etwa 20 Jugendlichen. Die Anrufer teilten gegen 17.15 Uhr mit, dass sich im Park „eine größere Anzahl von Personen schlagen würde“. Außerdem seien Schüsse abgefeuert worden.

Als mehrere Polizeibeamte am Ort des Geschehens eintrafen, waren die Täter jedoch bereits verschwunden. Gefunden wurde ein Baseballschläger, sowie mehrere Patronen einer Schreckschusspistole. Die Polizei fahndete daher in der Umgebung rund um den Park in Berg am Laim - auch unter Einsatz eines Hubschraubers - nach den Jugendlichen und nahm von mehreren Personen die Personalien auf.

Polizeieinsatz in München: Verdächtiger muss zu Boden gebracht und gefesselt werden

Im Zuge dessen fanden die Polizisten unter anderem zwei Jugendliche, die wohl an der Schlägerei beteiligt waren. Diese kamen aus München und waren 16 beziehungsweise 17 Jahre alt. Einer der beiden trug eine Platzwunde an der Schläfe, wahrscheinlich durch die vorherige Auseinandersetzung.

Außerdem fanden sie einen 16-Jährigen aus dem Landkreis Erding, bei dem es sich aus Sicht der Polizei um den Tatverdächtigen handelte. Als die Beamten den Jugendlichen verhafteten, wehrte sich dieser vehement und leistete „massiven körperlichen Widerstand“. Darum mussten die Beamten ihn zu Boden bringen und fesseln. Der Verdächtige kam daraufhin in eine Haftzelle der Polizeiinspektion Perlach.

Polizeieinsatz in München: Jugendlicher schoss mehrmals mit Schreckschusspistole

Laut mehrerer Aussagen sei die verwendete Schreckschusspistole nicht auf Menschen gerichtet worden. Der Schütze habe lediglich vier bis fünf mal in die Luft geschossen. Nach der Tatwaffe wird weiterhin gesucht, ob der Schütze unter den bisher kontrollierten Jugendlichen war, ist ebenfalls noch offen. Das Kommissariat für jugendtypische Gewalttaten der Münchner Polizei hat die Ermittlungen bezüglich des Vorfalls übernommen.

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