Parallelslalom am Olympiaberg

Ski-Weltcup: Schneedepot soll für Sicherheit sorgen

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Anfang 2014 musste der Ski-Weltcup am Olympiaberg aufgrund von Schneemangels abgesagt werden.

München - Mit einem eigenen Schneedepot als Notfall-Reserve will München eine neuerliche Absage seines alpinen Ski-Weltcups am 1. Januar verhindern.

Falls in den Tagen vor dem geplanten Parallelslalom im Olympiapark am Neujahrstag 2015 nicht genügend Schnee liege, könnten mit Lastwagen noch genügend Schneereserven aus dem oberbayerischen Reit im Winkl herangekarrt werden, teilten die Veranstalter am Donnerstag mit. „Wir haben dort unser eigenes Depot angelegt, um reagieren zu können, wenn im Olympiapark der Schnee fehlt“, sagte der Chef des Organisationskomitees, Frank Seipp.

2012 und 2014 hatten die geplanten Weltcup-Auftritte in München wegen Schneemangels und des milden Wetters jeweils abgesagt werden müssen. Nur 2011 und 2013 - damals mit Felix Neureuther als Sieger bei den Herren - klappte es mit den Rennen. „Der Ehrgeiz hat uns gepackt. Wir haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um eine Sicherheit zu gewährleisten“, sagte Seipp. Dazu zählen auch moderne Schneekanonen am Hang, die bereits im November aufgestellt werden. „Es gibt nicht mehr viele Szenarien, auf die wir keine Antwort hätten.“

Mit einer zusätzlichen, 5500 Menschen fassenden Tribünen soll eine Art Stadioncharakter geschaffen werden. Inklusive Stehplätzen finden dann rund 17 000 Menschen bei der Abendveranstaltung Platz.

dpa

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