Statt Olympia: München will X-Games

München - Nachdem es mit den Olympischen Winterspielen nichts wird, startet München einen neuen Versuch: Die Stadt möchte Austragungsort der Sommer-X-Games werden.

München hat sich nach der gescheiterten Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 am Dienstag offiziell um die „olympischen Spiele“ der Action- und Fun-Sportler beworben. Die Vergabe erfolgt im April. München möchte im Rahmen der geplanten Global-X-Games-Serie Austragungsort der europäischen Sommer-X-Games von 2013 bis 2015 werden.

Veranstalter und Rechteinhaber ist der mittlerweile weltweit operierende US-Fernsehsender ESPN, der die X-Games 1995 ins Leben rief. Die Veranstaltung ist eine Art Olympia für Sportarten wie Skateboarding, Freestyle-Motocross, BMX oder Mountainbike (Sommer) und Snowboarding und Freeskiing (Winter). Die beiden Ur-Schauplätze sind Los Angeles/USA (Sommer) und Aspen/USA (Winter).

Nach dreimonatiger Vorbereitung reichte die Olympiapark GmbH ein rund 190-seitiges Dossier bei ESPN ein. „Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer Bewerbungsschrift und Eventpräsentation sehr gute Chancen haben, in die engere Auswahl möglicher Austragungsstädte zu kommen“, sagte Olympiapark-Chef Ralph Huber. Für München sei diese Bewerbung von großer Bedeutung.

Für die Global-X-Games-Serie steht bislang neben Los Angeles und Aspen das französische Tignes als Austragungsort der europäischen Winter-X-Games fest. Gesucht werden noch ein Sommer-Standort für Europa sowie je ein Winter- und Sommer-Schauplatz in Asien.

SID

Rubriklistenbild: © Symbolbild (dpa)

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