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Zwei bittere Stunden im Aufzug: Hitze lässt Frau kollabieren - komplizierter Einsatz folgt

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Von: Raffael Scherer

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Ein Feuerwehrmann steigt in ein Feuerwehrauto ein.
Die Münchner Feuerwehr rettete zwei Frauen aus einem stecken gebliebenen Aufzug (Symbolbild). © Jens Wolf/dpa

Weil ein gläserner Aufzug stecken blieb, harrten zwei Frauen aus München stundenlang aus. Wegen der ansteigenden Hitze musste die Feuerwehr anrücken.

München - In einem Mehrfamilienhaus in Bogenhausen blieb der gläserne Außenaufzug stecken, während zwei Frauen noch darin waren. In zehn Metern Höhe betätigten die beiden Gefangenen daher am Sonntagabend (9. Mai) sofort den installierten Notschalter. Der zuständige Aufzugstechniker machte sich daraufhin auf den Weg. Da dieser jedoch einen langen Weg bis zu der Wohnung hatte, kamen die Damen buchstäblich ins Schwitzen. Denn bei den warmen Temperaturen ballte sich in dem Aufzug die Hitze.

Daher verständigten Anwohner die Münchner Feuerwehr, welche, wie sie in einer Pressemitteilung mitteilte, schnellstmöglich anrückte. Um ein wenig gegen die angestaute Hitze zu unternehmen, öffneten die Einsatzkräfte die Aufzugstüren über und unter dem Aufzug, um zumindest für eine leichte Belüftung zu sorgen. Wegen der ungünstigen Stelle, an der die Kabine stecken geblieben war, konnte die Feuerwehr die beiden Frauen nicht sofort befreien.

Aufzug in München stecken geblieben: Frau kollabiert wegen Hitze in der Kabine

Als schließlich der zuständige Aufzugsmonteur in München am Ort des Geschehens eintraf, zogen die Einsatzkräfte mithilfe eines Kettenzuges die Kabine in Richtung der oberen Fahrstuhltür. Währenddessen kollabierte eine der Frauen wegen der Hitze. Nach insgesamt mehr als zwei Stunden konnten die Frauen schließlich befreit werden.

Da eine Ärztin vor Ort war, wurden die beiden Damen umgehend medizinisch versorgt. Wie die Berufsfeuerwehr mitteilte, bestand in den zwei Stunden zu keinem Zeitpunkt eine Absturzgefahr für die Kabine, jedoch wurde der Aufzug vorläufig außer Betrieb genommen. Die Frauen blieben unverletzt, die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

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