Tod nach Zimmerbrand

Frau öffnet Wohnungstür und bemerkt Rauch - dann macht sie eine tragische Entdeckung

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Bei einem Zimmerbrand in Feldmoching-Hasenbergl starb am Samstagmorgen eine Frau. (Symbolbild)

Im Münchner Stadtteil Feldmoching-Hasenbergl kam es am Samstagmorgen  zu einem Brand. Eine Frau rief den Notruf - für die Bewohnerin kam aber jede Hilfe zu spät.

  • Am Samstagmorgen brannte es in einer Wohnung in Feldmoching-Hasenbergl.
  • Eine Frau setzte einen Notruf ab.
  • Für die Bewohnerin kam jede Hilfe zu spät.

Update, 19. Januar: Nun nennt die Polizei München Details zu dem tragischen Ereignis im Hasenbergl: 

Die Polizei München berichtet: Am Samstag (18. Januar) gegen 07.20 Uhr öffnete eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes die Wohnungstüre einer 80-jährigen Dame in der Riemerschmidstraße, München-Hasenbergl. 

Sofort bemerkte sie einen Brandgeruch und Rauchentwicklung aus der Wohnung. Beim Betreten der Räumlichkeiten erkannte sie eine leblose Person im Wohnzimmer. Die Pflegekraft setzte sofort einen Notruf über die integrierte Leitstelle 112 ab. 

Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr konnten ein erloschenes Feuer feststellen und bestätigten das Auffinden einer toten Person. Für die kriminalpolizeiliche Untersuchung wurde das Kommissariat 13 (Brandermittlung) hinzugezogen. 

Zur Identifizierung der Person und zur abschließenden Klärung der Todesumstände bedarf es weiterer kriminaltechnischer und gerichtsmedizinischer Untersuchungen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Erkenntnisse für eine Gewalttat. Die Ermittlungen dauern an.

Erding - Trauriger Einsatz: Feuerwehr löscht Zimmerbrand - für die Bewohnerin kommt jede Hilfe zu spät

Ursprünglicher Artikel vom 18. Januar: München - Am Samstagmorgen starb eine Frau bei einem Zimmerbrand im Münchner Stadtteil Feldmoching-Hasenbergl. Das teilte die Feuerwehr mit.

Die Polizei München sucht Zeugen. Sie will ermitteln, wie sich ein 47-jähriger Mann schwere Kopfverletzungen zuziehen konnte.

München: Frau findet Bewohnerin mit schweren Verbrennungen in ihrer Wohnung

Eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes öffnete die Wohnungstüre im sechsten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses. Die Frau bemerkte sofort einen Brandgeruch und eine leichte Rauchentwicklung in der Wohnung. 

Noch vom Eingangsbereich aus entdeckte die Pflegerin die Bewohnerin auf dem Sofa und rief den Notruf. Sie teilte dem Einsatzleiter auch mit, dass die Bewohnerin (80) mit starken Verbrennungen auf dem Sofa sei. Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz in die Wohnung, konnten jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen. Das Feuer war bereits erloschen. 

Brand in Münchner Wohnung: Rauchmelder durch Hitze geschmolzen

Die Einsatzkräfte suchten die Wohnung mit einer Wärmebildkamera ab und stellten fest, dass ein Rauchmelder im Brandraum sowie mehrere Kleiderbügel im Flur durch die Hitze geschmolzen waren. Das Innenfenster der Balkontüre war gesprungen. Um die Wohnung vom Rauch zu befreien, kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Auch die angrenzenden Wohnungen wurden kontrolliert. Die Mitarbeiterin des Pflegedienstes wurde von der Feuerwehr betreut, bis das Kriseninterventionsteam eintraf. Die Brandursache muss noch ermittelt werden.

Die Meldung der Feuerwehr im Wortlaut

„In den frühen Samstagmorgenstunden ist eine 80-jährige Dame bei einem Brand ums Leben gekommen. Eine Mitarbeiterin des Pflegedienstes öffnete die Wohnungstüre eines Mehrparteienhauses im sechsten Obergeschoss. Dabei bemerkte sie einen Brandgeruch und eine leichte Rauchentwicklung in der Wohnung. Vom Eingangsbereich aus entdeckte die Pflegekraft die Bewohnerin auf dem Sofa und setzte umgehend einen Notruf ab. 

Als die alarmierten Kräfte eintrafen, wurden diese von der Pflegerin vor der Wohnungstüre erwartet. Sie teilte dem Einsatzleiter mit, dass die Bewohnerin mit starken Verbrennungen auf dem Sofa sei. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Menschenrettung vor. Dieser konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Das Feuer war bereits erloschen. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Wohnung kontrolliert. Dabei stellten die Kräfte fest, dass ein Rauchmelder im Brandraum sowie mehrere Kleiderbügel im Flur durch die Hitze geschmolzen waren. Ebenso war das Innenfenster der Balkontüre im Wohnzimmer gesprungen. 

Um die Verrauchung aus der Wohnung zu entfernen, kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Abschließend wurden die angrenzenden Wohnungen kontrolliert. Die Mitarbeiterin des Pflegedienstes wurde bis zum Eintreffen des Kriseninterventionsteams durch die Rettungswagenbesatzung der Feuerwehr betreut. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.“

Am Freitagabend (10. Januar) brach in einem Mehrfamilienhaus im Münchner Stadtteil Forstenried ein Feuer aus. Die Einsatzkräfte fanden ein schwer verletztes Ehepaar. 

Anfang Oktober war es in der Rosenheimer Straße in München zu einem Zimmerbrand mit einer schwer verletzten Person gekommen. Der 50-Jährige ist kurz darauf gestorben.

In München ist die Feuerwehr zu einem Kellerbrand an der Leopoldstraße ausgerückt. Die Alarmstufe wurde erhöht. Der Brand sorgt für ein Verkehrschaos.

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