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Bundespolizei-Einsatz: 14-Jährige auf Güterwagen - sogar Helikopter bei Suche eingesetzt

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Von: Stefanie Fischhaber

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Polizisten stehen am S-Bahnhof Trudering an einem Güterzug.
Drei Jugendliche sorgten in München für einen Einsatz der Bundespolizei. (Symbolbild) © Sven Hoppe/ dpa

Drei Jugendliche sorgten am Freitagabend für einen Großeinsatz in München. Beamte mussten sie von einem Güterwagen am Südbahnhof herunterholen.

München - Am Freitagabend verursachten drei 14-Jährige ein Großaufgebot am Südbahnhof in München. Weil sie auf einem Güterwagen herumkletterten, mussten Bundes- und Landespolizei ausrücken, um die Jugendlichen vom Zug zu holen. Sogar ein Helikopter der Bundespolizei war im Einsatz.

Polizeieinsatz in München: Bundespolizei rückt mit Helikopter aus

Wie die Bundespolizei in einer Mitteilung informierte, meldete ein Triebfahrzeugführer, der seine S-Bahn am Südbahnhof abstellte, am Freitag (30. September) gegen 21 Uhr, dass drei Jugendliche auf den Zügen unterwegs seien. Die Bundespolizei rückte mit Blaulicht und Martinshorn in die Tumblingerstraße aus, um nach den Jugendlichen zu suchen. Auch die Landespolizei und ein Hubschrauber der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim waren an der Suche beteiligt.

Laut Pressestelle trafen die Beamten die 14-Jährigen auf einem Güterwagen sitzend an. Sie brachten die drei aus Sendling bzw. Maxvorstadt stammenden Teenager aus dem Gefahrenbereich. Die Erziehungsberechtigten konnten die drei Jungs am Revier der Bundespolizei im Ostbahnhof abholen.

Beamte holen 14-Jährige von Güterwagen: Sogar Helikopter zur Suche eingesetzt

Außer einer Einladung zu einem „Kriminalpräventionsgespräch“ erwartet die Jugendlichen keine Strafe. Lediglich die durch den Einsatz entstandenen Kosten werden den Familien in Rechnung gestellt. Dabei können hohe, vierstellige Beträge zusammenkommen.

Die Gefahren, die von Stromleitungen ausgehen, werden häufig unterschätzt. „Bereits die Nähe zu einer Bahnoberleitung genügt für einen Stromüberschlag“, warnt die Bundespolizei. Die Stärke des Stroms in den Bahnleitungen ist dabei etwa 65-Mal höher als in Steckdosen. Starke bis tödliche Verbrennungen können die Folge sein. (sf)

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