Auch Opfer bislang unbekannt

Widerwärtiger Vorfall in Linienbus sorgt für Entsetzen bei Fahrgästen - nun ist der Täter bekannt

In einem Münchner Linienbus soll ein Mann schlimm beleidigt worden sein (Symbolbild).
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In einem Münchner Linienbus soll ein Mann schlimm beleidigt worden sein (Symbolbild).

Ein bislang unbekannter Fahrgast soll in einem Linienbus ein mehr als unschönes Erlebnis gehabt haben. Nun konnte der Täter ermittelt werden.

  • Die Polizei bat Zeugen eines schlimmen Vorfalls, der sich noch im Jahr 2019 in München ereignet haben soll, sich zu melden
  • In einem Linienbus kam es zu einer abscheulichen Beleidigung.
  • Mittlerweile konnte der Täter ermittelt werden.

Update vom 23. Januar 2020: Nachdem die Polizei München den Fall in der vergangenen Woche öffentlich gemacht hatte (siehe Ursprungsmeldung), meldete sich eine Zeugin, die Täterhinweise geben konnte. Nach weiteren polizeilichen Ermittlungen konnte schließlich ein 41-jähriger Münchner als mutmaßlicher Täter ermittelt werden. 

Wie die Polizei in ihrem aktuellen Pressebericht mitteilt, konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der 41-Jährige nachweislich an einer psychischen Erkrankung leidet, die auch ursächlich für die Vorfälle gewesen sei. Aufgrund der Gesamtumstände ist ein politischer Hintergrund für diese Tat auszuschließen.

Schlimmer Vorfall in Münchner Linienbus: Polizei sucht Zeugen

Ursprungsmeldung (15. Januar 2020): 

München - Mehrere Zeugen sollen einen unschönen Vorfall in einem Münchner Linienbus beobachtet haben, einer davon meldete sich bei der Polizei. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Lesen Sie nachfolgend die Pressemeldung der Polizei München im Wortlaut: „Über einen Hinweis wurde der Münchner Polizei bekannt, dass es in einem Linienbus im Stadtgebiet München vor dem 4. Dezember 2019 zu einer verbalen antisemitischen Beleidigung gegenüber einem bislang noch unbekannten Geschädigten gekommen sein soll. 

Den Vorfall sollen auch weitere Zeugen mitbekommen haben, von denen auch welche den unbekannten Täter angesprochen haben sollen. Daraufhin soll der Täter verbale Drohungen geäußert haben. 

Anschließend verließ der Unbekannte den Bus in unbekannte Richtung. Das Kommissariat 44 (politisch motivierte Kriminalität – Rechts) hat die Ermittlungen aufgenommen.“

München: Rassistische Schmierschriften im Stadtgebiet

Ebenfalls am Mittwoch berichtete die Polizei über rassistische Schmierschriften im Stadtgebiet. Diese wurden im Bereich der Pippinger Straße, Verdistraße und Zehentstadelweg angebracht. 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

mm/tz

Drama am Rotkreuzplatz: Am Dienstagnachmittag (14. Januar) ereignete sich in München ein Unfall mit einer Papierpresse. Ein Mann kam ums Leben; die Polizei hat sich nun zu den tragischen Umständen geäußert.

Zu einer blutigen Messer-Attacke kam es auf einem Campingplatz in München. Zwei Männer waren in einen Streit geraten. Das SEK rückte zu einem Großeinsatz aus.

Zu weiteren „staatsschutzrelevanten“ Fällen ermittelte kürzlich außerdem die Polizei in München. Unter anderem waren zwei Schüler von einer Rollstuhlfahrerin und deren Begleiter rassistisch beleidigt worden - anschließend wurde es noch schlimmer.

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