Clubs - I did it again

Clubs öffnen nach 18 Monaten Pause: So lief das erste Partywochenende nach der Wiedereröffnung

Feiernde Menschen im Enter the Dragon
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Hoch die Hände - Wochenende! Feucht- fröhliche Stimmung in den Clubs

Das Warten hat ein Ende! Mit voller Wucht ist die Münchner Clubszene am Wochenende zurückgekehrt - nach 18 Monaten Pause. In der ganzen Stadt war jede Menge los.

Drinnen dröhnte der Bass, draußen sammelten sich große Menschentrauben. Die Leute strömten in die Münchner* Clubs, um zusammen zu feiern, zu tanzen, zu lachen. Ausgelassen und fröhlich. Als hätte es die Corona-Pandemie nie gegeben.

Drinnen: Die Tanzflächen sind rappelvoll, auch wenn die Dance-Moves an der ein oder anderen Stelle doch etwas eingerostet wirken. Kein Wunder nach der langen Pause. Keiner muss eine Maske tragen, an den Bars werden die Getränke ganz normal verkauft. Dazu bunte Lichter, Luftballons und Wunderkerzen. Es wirkt fast surreal. Die Stimmung könnte besser kaum sein.

Draußen, vor den Türen. ist der Andrang so groß, dass gar nicht alle reinkommen. Egal - dann wird halt auf der Straße zusammen gefeiert. Menschen lernen sich neu kennen, kommen ins Gespräch. Die Schlangen vor den Clubs sind lang, wahrscheinlich länger als in den guten alten Vor-Pandemie-Zeiten. Schließlich müssen am Einlass nicht nur Personalausweise kontrolliert werden. Es gilt die 3G-Plus-Regel. In den Club darf nur, wer geimpft, genesen oder PCR-getestet ist…

Die Polizei kontrolliert die Regeln streng

Beim Sweet am Maximiliansplatz gilt sogar 2G, also Zutritt nur für Geimpfte und Genesene. „Für die Ungeimpften ist es natürlich schade, andrerseits ist es sicher für alle besser, wenn wir es so machen, wie wir es machen“, erklärt Alexander Spierer vom Sweet Club. Für noch mehr Sicherheit wurden dort sogar in allen Räumen zusätzliche Lüftungen eingebaut.

Ganz gewöhnlich ist der Neustart auch für die Clubbesitzer nicht. „Eine gewisse Grundnervosität ist noch da, weil wir ja doch sehr lange zu hatten“, erzählt Loc Nguyen vom Enter the Dragon. Und plötzlich ging vergangene Woche dann ja alles ganz schnell. „Dass die Entscheidung zwei Tage vor Cluböffnung gefallen ist, ist natürlich super kurzfristig“, sagt Spierer. Vor allem genügend Personal zu finden, war für die Betreiber nicht leicht - denn viele haben sich während der Zwangspause anders orientiert und neue Jobs angefangen.

Trotz aller Kurzfristigkeit sind alle über den Neustart überglücklich. Wieder kehrt ein Stück Normalität zurück - wenn auch unter Auflagen. Im Enter the Dragon kam am Freitag bereits die Polizei vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Das Fazit gilt wie für den gesamten Club-Start: Es gab nichts zu beanstanden. Marie-Theres Wandinger *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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