An verschiedenen Hotspots

Maßgebliches Corona-Verbot aufgehoben: Doch Stadt München verhängt neue Regeln - mit saftigen Bußgeldern

Das Alkoholverbot am Gärtnerplatz in München wird aufgehoben.
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Das Alkoholverbot am Gärtnerplatz in München wird aufgehoben.

Die Stadt München hat das Alkoholverbot am Gärtnerplatz und Wedekindplatz aufgehoben. Doch es gibt einige Regeln, die beachtet werden müssen.

München - Schon im vergangen Sommer sorgten besonders am Gärtnerplatz Feiernde regelmäßig für Unruhen. Hunderte Menschen, vermehrt junge Leute, versammelten sich meist an den Wochenenden und feierten mit Lautsprechern und jeder Menge Alkohol am beliebten Platz. Die Stadt München reagierte und verhängte damals schon ein Alkoholverbot, was zu seiner Zeit bereits aufgehoben wurde. Nun informiert die Stadt, dass das gegenwärtige Verbot ab sofort am Gärtnerplatz und Wedekindplatz nicht mehr gilt.

München: Alkoholverbot an Hotspots aufgehoben - doch neue Regeln gelten ab sofort

„Die nächtlichen Alkoholkonsumverbote am Gärtnerplatz und am Wedekindplatz können auf Grundlage der infektiologischen Bewertung durch das städtische Gesundheitsreferat angesichts der Inzidenz nicht mehr aufrechterhalten werden und entfallen,“ so die Erklärung der Stadt München. Dennoch gibt es jetzt einige Regeln zu beachten, die Eskalationen an den beliebten Plätzen vermeiden sollen. So wird das Alkoholverbot durch ein Glasbehältnis-Verbot ersetzt. Wie im Nordteil der Türkenstraße sind nun das Mitführen und das Benutzen von Glasbehältnissen – also Glasflaschen, Gläser oder Krüge – in öffentlichen Bereichen von Gärtnerplatz und Wedekindplatz täglich in der Zeit von 20 bis 6 Uhr des Folgetages untersagt. Verstöße gegen dieses Verbot sind Ordnungswidrigkeiten und können mit einer Geldbuße bis zu tausend Euro geahndet werden. 

München: Stadt ändert wichtige Corona-Regel - Verstöße können teuer werden

Ausgenommen vom Verbot sind die gastronomischen Betriebe an den Plätzen, sowie Personen, die Glasbehälter „von oder zu ihrer Wohnung oder Betriebsstätte transportieren“. Dazu kommt eine weitere Regel, die besonders den Schlaf der Anwohner sichern soll: Für den Gärtnerplatz und den Wedekindplatz gilt: Bei mobilen Lautsprechern ist die Lautstärke gemäß städtischer Hausarbeits- und Musiklärmverordnung so einzustellen, dass andere nicht erheblich belästigt werden. In der Zeit von 22 bis 7 Uhr darf die Nachtruhe durch das Benutzen solcher Geräte nicht gestört werden. Vorsätzliche oder fahrlässige Verstöße gegen diese Verbote sind mit Bußgeld bewehrt. Das Erregen von Lärm, der die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft erheblich belästigt, ist eine Ordnungswidrigkeit.

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