Über 100 Stände

Wegen Corona: Münchner Altstadt wird zum Riesen-Christkindlmarkt - es gibt einige Neuerungen

Ende November kann man auf dem Münchner Christkindlmarkt wieder Glühwein genießen.
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Ab Ende November kann man auf dem Münchner Christkindlmarkt wieder Glühwein genießen.

Der Münchner Christkindlmarkt soll dieses Jahr wieder stattfinden. Weitläufiger und mit einigen Beschränkungen. Dafür dürfen die Stände sieben Wochen bleiben.

München - Vor wenigen Tagen hat offiziell der Herbst begonnen. Trotzdem findet man in den Einkaufmärkten schon Lebkuchen und Spekulatius-Kekse. Obwohl es bis zur richtigen Weihnachtszeit noch etwas dauert, nehmen die Pläne für den Münchner Christkindlmarkt schon Gestalt an. Einige Eckpunkte scheinen schon klar zu sein, wenn man den Worten von Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner Glauben schenken darf. Der diesjährige Markt wird so groß sein wie noch nie. Außerdem dürfen die Stände auch nach Weihnachten noch stehen bleiben - und zwar bis zum 9. Januar.

Chritskindlmarkt 2021 in München wird weitläufiger: Erste Pläne durchgesickert

Wie Baumgärtner der AZ verriet, habe man jeden der über 100 Stände erfolgreich untergebracht. „Mit Ausnahme von zwei, drei, die nicht genügend Punkte für eine Platzvergabe erreicht haben“, sagte er. Wegen der Corona-Pandemie werde es dieses Mal wohl kein dichtes Gedrängel geben. Die Stände werden mit genügend Abstand in der Stadt verteilt stehen.

Vom Marienplatz aus durch die ganze Fußgängerzone bis zum Stachus werden die Besucher Stände finden. Aber nicht nur da. Auch noch über den Rindermarkt hinweg und durch die Sendlinger Straße bis zur Asamkirche sind Glühwein- und Bratwurststände untergebracht. Sogar die kurze Weinstraße darf noch bis kurz vor den Marienhof genutzt werden.

3G-Regel an Glühweinständen geplant - „Insel“ mit Zaun soll Bereiche abgrenzen

Wenn ein Stand Glühwein oder anderen Alkohol verkauft, soll es dafür eingezäunte „Inseln“ geben. In diesen Bereichen gilt dann die 3G-Regel. Der restliche Markt soll aber ohne Zutritts-Beschränkungen besucht werden können. Der Grund, warum die Stände diesmal sogar sieben Wochen stehen bleiben dürfen? „Wir möchten allen die Möglichkeit geben, nach den vielen Monaten ohne Einnahmen etwas mehr Umsatz zu machen“, so Baumgärtner gegenüber der AZ. Die CSU hat außerdem gefordert, die Standgebühren dieses Jahr zu senken.

Außerdem würden viele Münchner erst nach den Festtagen die Zeit für ein Glühwein-Treffen in der Stadt finden. „So haben alle was davon, die Standbetreiber, die Läden und die Bürger.“ Vom 22. November bis 9. Januar darf der Weihnachtsmarkt dieses Jahr geöffnet bleiben. Es sei jedoch keine Pflicht seinen Stand bis zum 9. Januar zu betreiben. Für wen es sich nicht rentiert, der kann schon eher abbauen. „Zum Beispiel Christbaumkugeln werden sich nach Weihnachten nicht mehr so gut verkaufen“, so Baumgärtner.

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