Traditionelle Termine

Ungewöhnliche Corona-Regeln für Feierlichkeiten in München - „an den aktuellen Beschränkungen messen“

In München steht Sankt Martin vor der Tür - Weltweit wird mittlerweile Halloween gefeiert. Doch dieses Jahr wird alles anders: Welche Bestimmungen gelten wegen Corona?

  • Der Coronavirus* lässt sich nicht vertreiben, weder aus München noch sonst wo in der Welt.
  • In wenigen Tagen findet Halloween statt - und kurz darauf die traditionellen Sankt-Martin-Feierlichkeiten.
  • Im Jahr 2020 ist die Lage wesentlich anders. Welche Sicherheitsbestimmungen müssen berücksichtigt werden?
  • Im München-Ticker* finden Sie die aktuellsten Entwicklungen in der Stadt im Hinblick auf Sars-CoV-2.

München - Am Samstag, 31. Oktober, ist Halloween und im November beginnt normalerweise die Zeit der Martinsumzüge. Doch was ist in Corona-Zeiten noch erlaubt und was nicht?

Sankt Martin in München? Maskenpflicht und zeitversetzter Start bei Martinsumzügen

Für Martinsumzüge gilt: Sie dürfen stattfinden, wenn ein Hygiene- und Sicherheitskonzept* vorliegt. Unter anderem gehöre dazu, dass „die allgemeinen Abstands- und Hygieneregelungen und der Ablauf des Umzuges müssen klar kommuniziert werden“, sagt Johannes Mayer, Sprecher des Kreisverwaltungsreferats (KVR). Zudem bestehe während des gesamten Umzugs Maskenpflicht. Ein zeitversetzter Start in Kleingruppen von maximal fünf Personen wird außerdem vom KVR empfohlen.

Sankt Martin und Halloween finden 2020 unter besonderen Voraussetzungen aufgrund der Corona-Pandemie statt.

„Soweit Halloween so verstanden wird, dass Kinder sich verkleiden und um die Häuser ziehen, um bei den Nachbarn Süßigkeiten zu sammeln, so ist dieses an den allgemeinen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum zu messen“, heißt es vom bayerischen Gesundheitsministerium.

Halloween 2020 trotz Corona: Letztlich geht es darum, Infektionsketten zu unterbrechen

Für München* mit der Alarmstufe Dunkelrot gilt, dass sich maximal fünf Personen gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten dürfen. Auch wenn die Feier damit grundsätzlich nicht verboten ist, hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) letzte Woche an die Eltern appelliert, ihre Kinder nicht – wie in früheren Jahren – von Haustür zu Haustür gehen zu lassen. Auch sollten sie nicht an „Motto-Zusammenkünften“ teilnehmen – auch nicht in reduziertem Umfang, erklärte die Ministerin. Es sei wichtig, „unnötige Kontakte zu minimieren und Infektionsketten zu unterbrechen“.

Trendumkehr in Sachen Corona? Meldungen für München ließen diesen Schluss am Mittwochmorgen zu - allerdings nur kurzzeitig. *tz.de ist ein Angebot des Ippen Digital Netzwerks

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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