Verkehr auch in München lahmgelegt

ÖPNV-Streik trotz Corona: Comedian Harry G fällt vom Glauben ab - deutliche Worte in Video-Botschaft

Comedian Harry G regt sich in seinem neuen Instagram-Video über den aktuellen MVG-Streik auf.
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Comedian Harry G regt sich in seinem neuen Instagram-Video über den aktuellen MVG-Streik auf.

Am heutigen Montag (26.10.) findet in München und weiteren Teilen Bayerns ein Warnstreik im ÖPNV statt. In Zeiten von Corona unverantwortlich findet auch Comedian Harry G.

  • Die MVG hat den Betrieb aufgrund eines Warnstreiks am Montag weitgehend eingestellt.
  • Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen unverantwortlich sagen einige.
  • Auch Comedian Harry G findet nun auf Instagram deutliche Worte.

München - Am Montag (26. Oktober) finden in weiten Teilen Bayerns Warnstreiks im öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) statt. Die Gewerkschaft Verdi hatte dazu aufgerufen, da es seit Wochen zu keiner Einigung bei den Tarif-Verhandlungen gekommen war.

Auch die Landeshauptstadt ist betroffen. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hatte den Betrieb am Montag weitgehend eingestellt. Aktuell fahren lediglich einige Bus und zwei Tram-Linien sowie die Linie U6 bei den U-Bahnen. Obwohl am Wochenende Einigung im Tarif-Streit eingetreten war, hatte die MVG beschlossen, den Streik wie geplant durchzuführen.

MVG-Streik trotz Corona: Comedian Harry G findet deutliche Worte auf Instagram

Aufgrund der angespannten Corona-Lage wurde diese Entscheidung von vielen Seiten kritisiert. Vor allem Abstand halten war in den wenigen überfüllten Verkehrsmitteln nicht möglich. Dies würde die Infektionslage am Ende noch verschlimmern, so die Kritiker.

Auch Comedian Harry G, der selbst in München wohnt, findet die Entscheidung der MVG unveranwortlich. Auf seinem Instagram-Channel macht der Grantler nun seinem Ärger Luft. Er wolle nichts sagen gegen das Recht zu streiken, so Harry G in seinem kurzen Video. Das Recht sei im Grundgesetz verankert und dies sei auch gut so.

Angespannte Coronalage und MVG-Streik: Für Comedian Harry G eine „fahrlässige Frechheit“

Dann jedoch braust er auf: „Das man aber in Zeiten, in den Abstand halten - jetzt mal ganz blöd gesagt - Leben retten kann, einfach mal den kompletten öffentlichen Verkehr lahmlegt, ist einfach nur asozial!“, poltert Harry G.

Es sei eine „fahrlässige Frechheit“, dass man die Menschen, die trotz Corona nicht die Möglichkeit hätten Home Office zu machen oder auf das Auto umzusteigen, dazu zwingen würde, sich Nase an Nase in den wenigen Bussen zu quetschen, die zur Verfügung gestellt würden.

„Gratulation! Beschissen gemacht!“: Comdeian Harry G extrem sauer über MVG-Streik während Pandemie-Lage

In einer direkten „Ansprache“ richtet sich Harry G schließlich auch an Verdi und die Arbeitgebervertreter. Diese hätten sich, so der Comedian, trotz Tarif-Streits angesichts der aktuellen Pandemielage darauf verständigen müssen, den Streik auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben. „Gratulation. Das habt‘s ihr richtig beschissen gemacht!“, ist Harry G‘s Fazit am Ende.

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