36 Frauen und zwei Männer

Party-Exzess in München: Polizei sprengt Corona-Feier - und dürfte gleich doppelt gestaunt haben

Die Polizei München beendete eine Party in Neuperlach.
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Die Polizei München beendete eine Party in Neuperlach.

München steckt weiter im strengen Corona-Lockdown. In Neuperlach wurde die Polizei jetzt auf eine Party aufmerksam - mit einer mehr als ungewöhnlichen Personen-Konstellation.

München - Der Corona-Lockdown dauert nun mehr vier Monate an. Seitdem sind nur sehr eingeschränkt Kontakte möglich, weiterhin ein Haushalts-fremder Kontakt ist derzeit erlaubt. Durch das schöne Wetter in den vergangenen Tagen zog es die Menschen in München zahlreich nach draußen, ob an die Isar, den Gärtnerplatz oder die Parks der Stadt - viele genossen den „Vor-Frühling“ in allen Zügen. Die Münchner Polizei kontrollierte dabei die Kontakte - ein Job, den die Beamten seit Pandemie-Beginn ausüben. Besonders nachts ist die Polizei auf Streife, um „Corona-Partys“ zu beenden. So auch geschehen am Samstag, 27. Februar, in Neuperlach. Hier dürften die Beamten jedoch nicht schlecht gestaunt haben.

München/Corona: Zwei Männer und 36 Frauen - Polizei beendet irre Party in Neuperlach

Wie die Beamten mitteilen, wurde die Polizei gegen 16.20 Uhr am Samstag, 27. Februar, über eine lautstarke Feier in Neuperlach informiert. Vor Ort bot sich dann ein - selbst in Corona-Zeiten - „besonderes“ Bild: Insgesamt 38 Personen befanden sich in einer Wohnung und feierten. Doch nicht nur die sehr hohe Zahl an Personen war außergewöhnlich. Auch die Konstellation: Von den 38 Personen waren 36 weiblich, lediglich zwei männlich. Es handelte sich um einen Junggesellinnenabschied. Alle wurden in der Folge wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Die Party wird außerdem teure Konsequenzen für alle Beteiligten haben. Nach dem bayerischen Bußgeld-Katalog erwartet jeden der Gäste ein Bußgeld von 250 Euro - der Gastgeberin blüht ein „Strafzettel“ in Höhe von sogar 5.000 Euro.

Corona: München-Inzidenz steigt wieder an - Gipfel soll Perspektive aufzeigen

In München steigt derweil die Corona-Inzidenz wieder leicht an. Zur nächsten Bund-Länder-Konferenz mit Kanzlerin Merkel (CDU) soll dann entschieden werden, inwiefern eine „Öffnungs-Strategie“ realisierbar ist. Zuletzt hatte CSU-Chef Markus Söder Baumärkte und Friseure in Bayern wieder geöffnet.

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