Bald große Lieferungen erwartet

Corona-Schnelltest bei Brezn-Kauf: Imbisskette startet Verkauf - auch Drogeriemärkte sind dabei

Eine Frau mit Maske hält einen Schnelltest in die Kamera
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Hat direkt zugegriffen: Kundin Mariola Domschke sicherte sich bei Yorma‘s einen Schnelltest.

Wer sich einen Schnelltest für Corona-Infektionen besorgen will, muss nicht auf die Bundesregierung warten. Nach Aldi und Lidl ziehen auch eine Imbisskette und mehrere Drogeriemärkte mit.

München - Eine Butterbrezn kaufen und gleich noch einen Corona-Spucktest mitnehmen - das geht ab sofort bei der Imbisskette Yorma’s, die unter anderem Filialen im Münchner Hauptbahnhof* unterhält. Seit diesen Tagen sind die Tests dort im Verkauf. „Ab Freitag gibt die Tests an allen Standorten“, sagt Sprecherin Tamara Eberl. Der Preis liegt bei 7,50 Euro - und wer gleich fünf Stück kauft, zahlt 35 Euro. „Die Nachfrage ist sehr groß“, berichtet Eberl.

Corona in München: Schnelltests künftig auch bei Imbisskette am Hauptbahnhof

Auch die Drogeriemärkte hatten diese Woche bereits mehrfach angekündigt, so schnell wie möglich Corona-Selbsttests* ins Angebot zu nehmen. Bei Müller startet der Ladenverkauf an diesem Freitag: Wie das Unternehmen mitteilt, wird der Nasenabstrich-Test in München in den Filialen am Elisenhof, im Olympia-Einkaufszentrum, in den Pasing Arcaden, im PEP-Einkaufszentrum, im Tal, in der Sonnenstraße, in der Weißenburger Straße, in der Pestalozzistraße und in der Schleißheimer Straße angeboten. Auch im Internet gibt es den Test für 6,95 Euro - sofern er verfügbar ist.

Video: Verbaucherzentrale rät zur Vorsicht beim Kauf von Corona-Selbsttests

Schnelltests in der Corona-Krise: Drogeriekette Müller erwartet „sechsstellige Mengen im Zulauf“

Denn aktuell ist das Angebot noch begrenzt. Doch das soll sich ändern: „Für die nächsten Wochen sind große sechsstellige Mengen im Zulauf“, teilt das Unternehmen mit. Die Drogeriemarktkette dm hat die Schnelltests am Donnerstag ebenfalls erhalten und deren Qualität geprüft. Die Nasenabstrich-Tests werden zum Preis von 4,95 Euro nur online verkauft, da die verfügbare Menge nicht ausreicht, um alle Märkte versorgen zu können. Der Verkaufsstart in den Filialen steht noch nicht fest.

Auch Rossmann plant noch zum Ende der Woche die Corona-Schnelltests im Internet und seinen Märkten anbieten zu können, zumindest „sofern der Lieferant den avisierten Liefertermin einhält“, wie eine Unternehmens-Sprecherin mitteilt.

Hier gibt es jetzt Schnelltests zu kaufen: Die Yorma’s-Filiale in der Gleishalle des Münchner Hauptbahnhofs.

Die Abgabemenge der Corona-Tests wird oft begrenzt. Denn sie sind begehrt. Bereits vergangenes Wochenende boten Aldi* in seinen Filialen und Lidl* im Internet Tests an - sie waren in kürzester Zeit ausverkauft. (C. Schuri) *tz.de und merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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