News-Ticker

Corona in München: „Schickeria“-Betrieb expandiert massiv - während die Stadt auf dem Zahnfleisch geht

Corona-News für München: Die Zahl der Neu-Infektionen ging aktuell überraschend zurück. Der entscheidende Inzidenz-Wert liegt jedoch weiter über einer wichtigen Grenze.

  • Seit dem 2. Oktober gelten in München weitreichende Corona-Lockerungen.
  • In der Stadt wurden jetzt so wenige Neu-Infektionen gemeldet wie zuletzt Anfang August.
  • Die wichtigsten Informationen fassen wir in unserem News-Ticker für Sie zusammen.

Update vom 6. Oktober, 08.58 Uhr: Das Münchner Feinkostunternehmen Käfer will nach einem Zeitungsbericht in der Corona-Krise expandieren. „In der Krisenzeit hilft uns der Handel extrem. Deshalb planen wir bis zu zehn neue, kleine Feinkost-Boutiquen im Großraum München“, sagte Unternehmenschef Michael Käfer der Bild. Damit sollen nach dem Bericht die Einbußen im Partyservice-Bereich ausgeglichen werden. Damit geht Käfer einen nahezu einzigartigen Weg in der Krise. Seit Monaten ist der Tenor in der Gastronomie auf Grund der anhaltenden Krise von Existenzängsten und Krisenmanagement geprägt.

Coronavirus in München: Kult-Lokal wächst in der Krise - während Gastro am Zahnfleisch geht

In den neuen Läden mit Cafés sollen die 1000 meist verkauften Artikel aus dem Stammhaus in der Prinzregentenstraße verkauft werden. Außerdem plant Käfer einen buchbaren Christkindl-Markt auf der Praterinsel für Firmen-Weihnachtsfeiern. Feinkost Käfer beschäftigt eigenen Angaben nach knapp 1500 Menschen und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von mehr als 173 Millionen Euro.

Update vom 5. Oktober, 21.23 Uhr: Die Stadt München will Schließungen von Bildungseinrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene möglichst verhindern. Das geht aus einem Positionspapier hervor, das das Jugendamt und die freien Träger sowie die Verbände vor dem Hintergrund des zurückliegenden Lockdowns gemeinsam erarbeitet haben.

Das Papier soll am Dienstag im Kinder- und Jugendhilfeausschuss vorgestellt werden. Enthalten ist auch die Forderung, dass Spiel-, Sport- und Bolzplätze geöffnet bleiben. Denn Kinder und Jugendliche hätten nicht nur einen größeren Bewegungsdrang als Erwachsene. Spiel und Bewegung und dabei der Austausch mit Gleichaltrigen sei essenziell für eine altersentsprechende Entwicklung und Gesundheit.

Die dritte Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) sagte: „Die massiven Einschränkungen der vergangenen Monate waren für Kinder und Jugendliche nicht nur unangenehm und frustrierend, sondern können auch entwicklungshemmend bis entwicklungsschädigend wirken.“ Darauf müsse die Stadt reagieren. Wenn wieder über Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens gesprochen werde, müsse der Schutz, die Förderung und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ein zentrales Thema sein. „Zudem fordern wir zum Ausgleich der durch den Lockdown der Schulen nochmals verschärften schulischen Bildungsungleichheit ein gezieltes und geschlechtergerechtes Bildungspaket durch das Staatsministerium für Unterricht und Kultus.“

Durch die Maximilianstraße fahren ab sofort zwei Tramlinien.

Corona in München: Zahl der Neu-Infektionen für 4. Oktober veröffentlicht

Update vom 5. Oktober, 14.24 Uhr: In München wurden für Sonntag, 4. Oktober, 23 neue Corona-Fälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt bislang 11.821 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 10.486 Personen, die bereits genesen sind, sowie 225 Todesfälle.. Damit wurden so wenig Neu-Infektionen in der Stadt gezählt wie zuletzt am 9. August. Damals waren es 2.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 36,56. Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,86 (Stand 4.10.)

Update vom 4. Oktober, 21.26 Uhr: Am Montag ist ein wichtiger Tag für den Münchner Schlachthof: Nachdem vergangene Woche bei zwei Corona-Reihentestungen bei der Rinderschlachtung zwölf Beschäftigte positiv getestet wurden (siehe Update vom 1. Oktober, 18.53 Uhr), muss die Belegschaft zum Wochenstart erneut zum Testen. Wie die Stadt am Donnerstag mitteilte, wurden die zwölf Infizierten sowie ihre Kontaktpersonen ersten Grades isoliert und unter Quarantäne gestellt. Das Gesundheitsamt hatte bereits am Mittwoch unangekündigt die Hygieniemaßnahmen vor Ort kontrolliert. Außerdem wurde eine desinfizierende Reinigung vorgenommen. Auf Nachfrage der tz bei den Verantwortlichen der Stadt und des Schlachthofes waren zunächst keine weiteren Informationen zu bekommen.

In der tz vom Freitag haben wir über die Corona-Fälle im Schlachthof berichtet. Die Betreiber des „Atlantik“ legen Wert auf die Feststellung, dass es in ihrem Lokal keine Corona-Fälle gab und sie mit den aktuellen Geschehnissen rund um die positiven Corona-Tests nichts zu tun haben.

Update vom 4. Oktober, 16.39 Uhr: Die Stadt München vermeldet für Samstag, den 3. Oktober, 99 neue Corona-Fälle im Stadtgebiet. Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie nach Angaben der Verwaltung auf 11.800. Es ist die höchste Zahl an Neuinfektionen seit dem vergangenen Montag, an dem 106 neue Infizierte gemeldet wurden.

Dadurch steigt die Reproduktionszahl R nun wieder über die kritische Marke von Eins und liegt bei 1,09. Die 7-Tage-Inzidenz liegt weiter knapp über der Schwelle von 35 bei 36,56. Dieser Wert blieb damit im Wochenverlauf relativ konstant.

Am Freitag war die Zahl der Neuinfizierten mit 65 erstmals seit letztem Sonntag wieder unter die Marke von 80 gefallen. Die Reproduktionszahl lag bei 0,97.

Corona-Bußgelder bescheren München Einnahmen in Millionenhöhe - Vergleich mit Hamburg bringt interessantes Ergebnis

Update 4. Oktober, 11.06 Uhr: Die Bußgelder, die in Bayern fällig werden, wenn man sich nicht an die jeweils örtlich geltenden Corona-Maßnahmen hält und sich dabei von der Polizei erwischen lässt, haben alleine der Landeshauptstadt des Freistaats seit Beginn der Corona-Regelungen rund 1,2 Millionen Euro an Einnahmen beschwert. Das berichtet unter anderem die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf das Kreisverwaltungsreferats München (KVR). Insgesamt seien dort etwa 9.100 Bußgeldverfahren eingeleitet worden. Im Vergleich mit Hamburg, wo bei knapp 11.000 Verfahren nur rund eine Million Euro eingenommen wurden, zeigt sich, dass die Stadt München in der Empfindlichkeit ihrer Strafen um einiges höher liegt, als andere Städte.

Corona in München: Millionen-Einnahmen durch Bußgelder - Neue Regelungen treten in Kraft

Nach Beschluss der neuen Corona-Regelungen am vergangenen Donnerstag (1. Oktober) könnte die Zahl der Verfahren in München nun bald wieder rasch ansteigen. So drohen ab nun bis zu 250 Euro Strafe, wenn man im Restaurant falsche Daten angibt. Betreiber, die die Kontaktdaten nicht aufnehmen, müssen bis zu 1000 Euro Strafe zahlen. Zudem wurden einige Regelungen getroffen, was die Anzahl der Gäste bei Feiern betrifft.

Corona in München: Inzidenz weiter erhöht - keine Zuschauer beim Heimspiel des FC Bayern

Laut aktueller Infektionszahlen vom Samstag (3. Oktober) liegt München mit einer 7-Tage-Inzidenz von 36,56 weiter knapp über dem Frühwarnwert von 35, bei dem die Teilnehmerzahl an privaten Feiern im angemieteten oder öffentlichen Raum auf 50 Personen beschränkt ist. Zudem dürfen, aufgrund der Überschreitung des Frühwarnwertes, auch am heutigen Sonntag keine Fans beim Heimspiel des FC Bayern München in der Allianz Arena zuschauen.

Update 3. Oktober, 14.20 Uhr: In München wurden für den gestrigen Freitag 65 neue Coronavirus-Fälle bestätigt. Der für etwaige Maßnahmen bedeutende Inzidenzwert liegt mit 36,56 weiter knapp über dem Frühwarnwert 35.

Update 3. Oktober, 7.54 Uhr: Der renommierte Bonner Virologe Hendrik Streeck war am Donnerstagabend (1. Oktober) Gast in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ zu Gast. Thema der Ausgabe waren die aktuellen und vergangenen Corona-Maßnahmen der Politik. Besonders eine, die jüngst in München getroffen worden war, war konnte Streeck so gar nicht nachvollziehen.

Live im ZDF: Virologe schimpft über Corona-Maßnahme in München - „Überhaupt nicht sinnvoll“

Im Zuge einer etwa einwöchigen Allgemeinverfügung waren die Bewohner der Landeshauptstadt zwischenzeitlich angehalten, in Teilen der Innenstadt ein Mundschutz tragen - auch an der frischen Luft. „Draußen eine Maske zu tragen, das halte ich virologisch überhaupt nicht für sinnvoll“, polterte der Virologe.

Hendrik Streeck schimpfte bei „Markus Lanz“ über eine Corona-Maßnahme in München.

Inzwischen haben sich die Entscheider in der Isar-Metropole dieser Einschätzung „angeschlossen“. Seit dem gestrigen Freitag gelten in München weitreichende Corona-Lockerungen.

14.32 Uhr: In München wurden für Donnerstag, 1. Oktober, 82 neue Corona-Fälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt bislang 11.638 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 10.220 Personen, die bereits genesen sind, sowie 225 Todesfälle.

Die entscheidende 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 36,56 und liegt damit weiter stabil unter der wichtigen Grenze von 50. Dennoch wird der Warnwert von 35 übertroffen, sodass etwa beim Bundesliga Heimspiel des FC Bayern München am kommenden Sonntag (4. Oktober) keine Zuschauer in der Allianz Arena zugelassen sind.

9.16 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich in einem Interview beim Medizin- und Pharma-Branchenevent „Health Lab by Burda“ auch zur aktuellen Corona-Lage in der Bundesrepublik geäußert. Der CSU-Chef erklärte, es sei denkbar, dass es in absehbarer Zukunft einen Impfstoff in Deutschland geben könnte.

Trotzdem müsse man sich darauf einstellen, dass die aktuellen Maßnahmen noch lange nötig sein werden: „Und das heißt auch dann, da ja nicht alle sich impfen werden, alle impfen lassen können, bleibt es mit den Abstandsregeln und der Maske, glaube ich, noch länger erhalten, als wir denken,“ so Söder.

Update 2. Oktober, 8.38 Uhr: Ab heute gelten in München weitreichende Corona-Lockerungen, zwei Gruppen müssen jedoch nach wie vor mit Einschränkungen zurechtkommen. Alle Infos im Überblick.

München: Corona-Ausbruch am Schlachthof - Stadt erklärt weiteres Vorgehen

18.53 Uhr: Mehrere Mitarbeiter des Schlachthofs in München sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei zwei Reihentests Ende September seien insgesamt zwölf Infizierte festgestellt worden, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. 151 Beschäftigte seien negativ getestet worden. Die positiv Getesteten und ihre nächsten Kontaktpersonen seien nun 14 Tage in Quarantäne. Die Mitarbeiter würden in ihren Unterkünften mit Essen versorgt. Die negativ Getesteten seien nicht in Quarantäne, sagte ein Stadtsprecher.

Im Schlachthof seien die Hygienemaßnahmen kontrolliert und das Gebäude desinfiziert worden, wie es weiter heißt. Der Betreiber der Rinderschlachtung mache wöchentlich eine Reihentestung der gesamten Belegschaft. Dabei seien am 28. September neun Beschäftigte positiv getestet worden und am 30. September drei weitere. Die Mitarbeiter sollen am Montag erneut getestet werden.

Keine Lust auf Corona-Scherze: Söder-Kabinett verkündet Gastro-Hammer - das kommt jetzt auf Münchner zu

14.39 Uhr: In München liegt die 7-Tage-Inzidenz weiter knapp über dem festgelegten „Frühwarnwert“ 35. Aktuell wird er von der Stadt auf 36,02 beziffert. Im Vergleich zum Dienstag sind gestern noch einmal 81 neue Coronavirus-Fälle in der Isar-Metropole gemeldet worden.

München: Bußgelder für falsche Corona-Angaben - die Änderungen zusammengefasst

13.44 Uhr: Falsche Namensangaben in Corona-Gästelisten kosten in Bayern künftig bis zu 250 Euro Bußgeld. Das hat das Kabinett am Donnerstag in München beschlossen. Nicht nur Gäste werden für den schlechten Scherz aber zur Kasse gebeten, auch Gastronomen, Hotelbetreiber und Veranstalter sind verpflichtet, die Namenslisten sorgfältig zu führen, andernfalls droht ihnen ein Bußgeld von 1000 Euro.

Das Bußgeld geht auf einen Beschluss von Bund und Ländern aus dieser Woche zurück, wonach mindestens ein Betrag von 50 Euro fällig wird, wenn jemand einen falschen Namen in einer Liste einträgt.

13.20 Uhr: Inzwischen ist der Auftritt des Staatskanzleichefs beendet. Florian Herrmann beantwortet nun noch die Rückfragen der anwesenden Journalisten.

Corona München: Gastro-Hammer - falsche Angaben kosten bis zu 250 Euro

13.08 Uhr: „Wenn es regional zu einem erhöhten Inzidenzwert (über 35) kommt, dann soll die Personenzahl bei Feierlichkeiten im Umfeld von angemieteten Räumen auf 50 reduziert werden. Im privaten Raum wird angeraten, die Zahl von 25 nicht zu überschreiten“, sagt Herrmann. Dies sei eine Soll-Regelung für Kommunen.

13.00 Uhr: Es kann losgehen. Staatskanzleichef Herrmann ist da. „Auch heute standen die Beratungen stark unter dem Eindruck der Corona-Pandemie“, beginnt der CSU-Politiker und verweist auf die weltweite Entwicklung. Vor dem herannahenden Winter sei er - wie auch Ministerpräsident Söder - enorm besorgt: „Das Virus gibt nicht auf und kehrt immer wieder zurück“. Man müsse weiterhin die Kontrolle über das Geschehen behalten. Heute seien keine weiteren Öffnungsschritte beschlossen worden.

Corona München: Bußgelder für Gastro-Falschangaben kommt

Herrmann verweist auf Probleme mit privaten Partys, „deutschlandweit treten hier immer wieder Ausbrüche aus“. Was ändert sich in Bayern? „Letztlich nicht viel“, sagt der Staatskanzleichef. Konkret: ein Bußgeld für falsche Angaben in Gaststätten wird eingeführt, das betrifft auch Hotels und Veranstaltungen (überall wo die Registrierungspflicht besteht).

Künftig müssen „Markus Söder“ und „Donald Duck“ bis zu 250 Euro blechen, wenn sie sich unter falschem Namen in solche Listen eintragen. Der betreffende Wirt hat künftig die Pflicht, Daten zu erfassen, auch diese wird unter Bußgeldbewährung (bis zu 1.000 Euro) gestellt. Ausweiskontrollen müssen jedoch nicht durchgeführt werden, unterstreicht Herrmann.

12.39 Uhr: Wie teuer wird die Angabe von falschen Kontaktdaten im Biergarten künftig? Auf der in Kürze beginnenden Pressekonferenz in München werden Antworten erwartet.

München: Wie werden Corona-Vorgaben des Bundes umgesetzt? Pressekonferenz im Live-Ticker

11.07 Uhr: Zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung in München will sich Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) in einer Pressekonferenz äußern. Wir werden diese im Live-Ticker begleiten.

Update 1. Oktober, 9.20 Uhr: Wer auf Gästelisten künftig falsche Namen angibt, muss mit Konsequenzen rechnen. Das ist ein wichtiges Ergebnis des Merkel-Gipfels. Auch Wirte sollen stärker kontrollieren. Was die davon halten? Wir haben in München nachgefragt.

Corona München: Bußgelder für falsche Kontaktangaben - wie hoch wird die Gastro-Strafe?

Ursprungsmeldung:

München - Nach den jüngsten Corona-Einigungen von Bund und Ländern wird mit Spannung erwartet, wie hoch die Bußgelder für falsche Kontaktangaben künftig in Bayern sein werden. Das Kabinett will das am Donnerstag in seiner Sitzung (10.00 Uhr) festzurren - grundsätzlich zeichnete sich schon am Mittwoch bei dem Punkt viel Gesprächsbedarf zwischen CSU und Freien Wählern ab.

Darüber hinaus will das Kabinett auch weitere Vorgaben aus der Ministerpräsidentenkonferenz auf Bayern übertragen, sofern diese nicht hierzulande schon längst gängige Praxis sind.

Die Regierungschefs hatten sich unter anderem darauf geeinigt, dass in öffentlichen oder angemieteten Räumen wie beispielsweise Gaststätten höchstens 50 Personen gemeinsam feiern dürfen, wenn es in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt binnen sieben Tagen mehr als 35 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Menschen gibt. Die Landeshauptstadt München hatte weitreichende Beschränkungen am Mittwoch aufgehoben bzw. auslaufen lassen.

Corona München: Bund empfiehlt Party-Regeln - wie setzt Kabinett sie um?

Für Partys in Privaträumen wird laut Bund-Länder-Beschluss eine maximale Teilnehmerzahl von 25 Menschen „dringlich empfohlen“. Auch hier muss das Kabinett noch klären, wie dies in München und Bayern konkret umgesetzt und kontrolliert werden soll.

München: Vorgaben für Corona-Hotspots müssen beachtet werden

Zudem hatten sich Bund und Länder darauf verständigt, dass nur noch 25 Menschen in öffentlichen oder angemieteten Räumen feiern dürfen, wenn es regional mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gibt. Dies ist für Bayern nicht neu, sondern entspricht einer Vorgabe, die das Kabinett zuletzt bereits für Corona-Hotspots beschlossen hatte.

Neu beraten und entscheiden muss das Kabinett am Donnerstag allerdings, ob und wie es den Bund-Länder-Beschluss umsetzt, wonach dann für Feiern in Privaträumen eine Obergrenze von zehn Teilnehmern „dringlich empfohlen“ wird.

Video: Angela Merkel - Neue Corona-Regeln sind beschlossen

Rubriklistenbild: © Marcus Schlaf

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