Spitzenreiter Ramersdorf-Perlach

Der Münchner Unfall-Atlas: In diesen Vierteln krachte es besonders oft

Münchens Unfall-Atlas: In diesen Stadtviertel krachte es besonders oft.
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Münchens Unfall-Atlas: In diesen Stadtviertel krachte es besonders oft.

In München kracht‘s! Die Statistik der Verkehrsunfälle in der Landeshauptstadt zeigen, welche Viertel besonders von Autounfällen betroffen sind.

  • In München* gibt es einen Spitzenreiter, was Autounfälle angeht: Ramersdorf-Perlach.
  • Doch auch der Münchner Westen kommt bei der Karambolage-Statistik nicht gut weg.
  • Nur eine Großstadt hat deutschlandweit mehr Schäden als München: Düsseldorf.
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München - Diese Zahlen tun weh! Jeder vierte Fahrzeughalter in Pasing hat jährlich einen Schaden am Auto – im Münchner Westen kracht es am häufigsten. Auch in Allach-Untermenzing und Aubing-Lochhausen-Langwied liegt die Unfallstatistik so hoch. Zu diesem Ergebnis kommt der Karambolage-Atlas, den die Generali-Versicherung veröffentlicht hat.

Alleiniger Spitzenreiter in München ist aber Ramersdorf-Perlach: Hier gibt es fast 30 Unfälle pro 100 Autobesitzer jährlich. In der Grünwalder Straße sind es nur zehn, in Bogenhausen und Sendling sind es elf Prozent. Hier müssen sich Halter also weniger Sorgen um ihr Auto machen – und liegen trotzdem noch über dem bayerischen Schnitt von 8,4 Prozent. Zum Vergleich: Bundesweit kommt es zu 9,1 Unfällen pro 100 Einwohner. In München kracht es aber fast doppelt so häufig! Insgesamt 16,1 Schäden pro 100 Autobesitzer erfasst die Studie – nur eine Großstadt hat in Deutschland mehr Schäden: Düsseldorf.

Gut jeder dritte Schaden verursache Kosten in Höhe von mehr als 2500 Euro

„In den letzten zwei Jahren sind in München über 14.000 Pkws neu zugelassen worden. Ein hohes Verkehrsaufkommen ist meistens die Ursache für eine hohe Schadenhäufigkeit“, erklärt Roland Stoffels, Vorstand der Generali.

Technische Hilfseinrichtungen sorgen zwar dafür, dass viele kleinere Unfälle wie Parkrempler verhindert werden. „Entsteht dann aber doch ein Schaden, sorgen die Reparaturen der teuren Assistenzsysteme für deutlich gestiegene Kosten.“ Gut jeder dritte Schaden verursache Kosten in Höhe von mehr als 2500 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 war nur jeder Vierte von einem vergleichbar teuren Schaden betroffen. Der Anteil dieser Schäden ist seit 2017 um mehr als fünf Prozent gestiegen.

Dazu kommt: Mit 2821 Euro liegen Münchens Kfz-Schäden gut 470 Euro über dem Bundesdurchschnitt von rund 2350 Euro. Rund zwei Drittel der Schäden sind Kasko-Schäden und müssen durch den Kfz-Halter selbst bezahlt werden – wenn sie nicht durch eine Versicherung gedeckt sind. - Andreas Thieme - *tz.de ist Teil des Ippen-Netzwerks.

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