Fahrzeughalter fürchten Nachteile

Diesel-Besitzer unter Druck: Werden in München 61 Autos stillgelegt?

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Familie Steinle mit dem von der Stilllegung bedrohten Seat.

Nachrüsten oder stilllegen: Vor dieser Wahl werden Diesel-Besitzer in München gestellt. 

Hoffnung für Helmut Steinle und seinen Seat Altea XL, den das KVR stilllegen lassen will. „Mein Anwalt ist über seinen Schatten gesprungen und hat uns ,erlaubt‘, das Software-Update durchzuführen“, so Steinle am Montag. Zuvor hatte er nicht an der Rückruf-Aktion teilnehmen wollen, weil er befürchtete, dadurch Nachteile im Prozess gegen den Autohändler zu haben, bei dem es um die Rücknahme des Fahrzeugs geht.

Auf Anfrage hat sich das Kreisverwaltungsreferat KVR geäußert: „Trotz zweifacher Aufforderung“ habe der Halter des Fahrzeugs „keinen Gebrauch von der angebotenen Äußerungsmöglichkeit zur Sache“ gemacht. Die Folge: Der Betrieb des Fahrzeuges wurde am 21. Juli durch die Zulassungsbehörde untersagt.

Bisher hat das KVR bei 61 Autos den Betrieb wegen des Dieselskandals untersagt. Allerdings sei bei lediglich einem Fahrzeug die zwangsweise Außerbetriebsetzung durch die Polizei beauftragt worden – und auch die wurde durch ein Update in letzter Minute abgewendet… 

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