1. tz
  2. München
  3. Stadt

Umwelt-Sauerei: Noch mehr E-Scooter landen in der Isar - CSU stellt Anfrage an den Stadtrat

Erstellt:

Kommentare

Ein E-Scooter liegt nahe der Praterinsel in München in der Isar.
Ein E-Scooter liegt nahe der Praterinsel in München in der Isar. © privat

Herumliegende E-Scooter sind so manchem ein Dorn im Auge. Einige Roller wurden in die Isar geworfen - das beschäftigt nun auch den Stadtrat.

München - E-Scooter, die in Münchner Gewässern versenkt werden, beschäftigen nun auch den Stadtrat. Bei einer Bachauskehre hatten die Isarfischer kürzlich acht Elektroroller aus dem Auer Mühlbach gezogen. Eine Sauerei, finden die Fischer, die versuchen, Seen und Flüsse sauber zu halten. Immerhin können die Lithium-Batterien der Wasserqualität und damit auch Tieren und Pflanzen schaden. Das macht der Münchner* Stadtrats-CSU Sorgen.

„Stadtbäche sind beliebt, um störende E-Scooter verschwinden zu lassen“

„Gerade die frei zugänglichen Stadtbäche sind beliebt, um ungeliebte und störende E-Scooter verschwinden zu lassen“, schreibt der Fraktionsvorsitzende Manuel Pretzl an Oberbürgermeister Dieter Reiter* (SPD). Viele Bürger echauffierten sich über die auf Grünstreifen und Grünanlagen abgestellten Roller.

Welche Folgen Vandalismus mit diesen Geräten für die Umwelt hat, treibt die Fraktion um. „Gibt es schon nachhaltige Schäden in fließenden oder ruhenden Gewässern?“, ist eine der Fragen, die Verwaltung und Oberbürgermeister nun beantworten sollen. Zudem soll die Stadt offenlegen, wie sie mit dem „Phänomen der entsorgten E-Scooter“ umgeht und welche Gegenmaßnahmen sie ergreift. Auch wie die Inhaber der Roller-Verleihfirmen zur Verantwortung gezogen werden, will die CSU wissen. mm *tz.de/muenchen ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Unser München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Isar-Metropole. Melden Sie sich hier an.

Auch interessant

Kommentare