Parkplätze für elektrische Tretroller

Immer mehr E-Scooter in München: So werden sie korrekt abgestellt

In München gibt es ein paar extra Parkplätze für E-Scooter
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In München gibt es ein paar extra Parkplätze für E-Scooter

E-Scooter gehören zum Stadtbild von München. Doch nicht immer werden die elektrischen Tretroller korrekt abgestellt. Wir klären Sie mithilfe der Polizei auf.

München – Das wichtigste zuerst: „Jeder muss die E-Scooter so abstellen, dass kein anderer behindert oder gefährdet wird“, betonte Michael Marienwald, der Sprecher der Münchner Polizei. „Es gilt die gegenseitige Rücksichtnahme.“

Wer falsch parkt, der könne bei massiven Behinderungen mit einem Bußgeld belangt werden – auch wenn er sich den Roller ausgeliehen hat. „Die Firma weiß, wer der letzte Benutzer war“, sagte Marienwald. Passanten, die eine Gefährdung durch einen Roller bemerken, könnten die Polizei rufen.

München: Eigene Abstellflächen für die Roller

In München gibt es sogar extra Abstellflächen für E-Scooter. Sie sind mit Schildern oder eben Bodenmarkierungen gekennzeichnet und befinden sich in Gebieten, in denen viele Ausleihen begonnen und beendet werden.

Auch Vorschläge der Bezirksausschüsse wurden berücksichtigt. Die Standorte sind in den Bezirken AltstadtLehel, LudwigsvorstadtIsarvorstadt, Maxvorstadt, Schwabing-West, Schwanthalerhöhe und Schwabing-Freimann. Es wurden sowohl alleine für E-Tretroller vorgesehene Flächen als auch kombinierte Flächen für E-Tretroller, Fahrräder und E-Motorroller eingerichtet, teilt das Mobilitätsreferat mit.

Von den 30 Abstellflächen sind zwölf auf einem Gehweg, zwölf am Fahrbahnrand, drei in einer Parkbucht, eine auf dem Seitenstreifen, eine auf einer Fläche für eine Mobilitätsstation und eine auf einer gepflasterten Fläche zwischen Geh- und Radweg. Eine Bewertung des Nutzens könne laut dem Referat erst nach einer einjährigen Erprobung erfolgen. Um eine „sichere Nutzung“ und ein „geordnetes Stadtgebiet“ zu erreichen, gibt es eine freiwillige Selbstverpflichtung für Leihsystem-Anbieter.

München: E-Scooter nicht auf dem Gehweg fahren – Promillegrenzen wie beim Autofahren

Marienwald plädiert generell zu Vorsicht und dazu, einen Helm zu tragen - denn immer wieder kommt es zu Unfällen mit E-Scootern. Was viele nicht wissen: „E-Scooter haben auf dem Gehweg nichts zu suchen“, sagt er.

Es gelten die gleichen Alkoholgrenzen wie bei Autos: Bei über 0,5 Promille liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, bei Ausfallerscheinungen macht man sich ab 0,3 Promille strafbar. Fahranfänger und Fahrer unter 21 Jahre müssen komplett nüchtern sein.

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