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Einbruch-Serie in München: Zweimal wird es brenzlig – Polizei veröffentlicht mehrere Zeugenaufrufe

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Von: Felix Herz

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Zahlreiche Einbrüche im Münchner Stadtgebiet hielt die Polizei an diesem Wochenende auf Trab. (Symbolbild)
Zahlreiche Einbrüche im Münchner Stadtgebiet hielten die Polizei an diesem Wochenende auf Trab. (Symbolbild) © Nikito / IMAGO

An diesem Wochenende kam es zu gleich mehreren Einbrüchen im Münchner Stadtgebiet. Bisher konnte jedoch keiner der Täter festgenommen werden.

München – In der Pressemitteilung vom Sonntag, 15. Januar, berichtet die Münchner Polizei von gleich mehreren Einbrüchen, die sich zwischen Donnerstag, 12. Januar, und Samstag, 14. Januar, im Stadtgebiet zutrugen. Zweimal wurde es recht brenzlig – bei einem Fall hatte die Polizei das Haus umstellt, in einem weiteren war die 80-jährige Bewohnerin auf den Einbrecher getroffen.

Mehrere Einbrüche in München: Polizei umstellt Haus in Zamdorf

Der erste Einbruch, von dem die Münchner Polizei in ihrer Pressemitteilung berichtet, trug sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu. Zwischen 19 Uhr und 5 Uhr konnten mehrere unbekannte Täter in ein Geschäft in Hohenbrunn eindringen. Sie brachen die Hintertür auf und entwendeten mehrere hundert Euro Bargeld aus dem Büro. Anschließend konnten sie unerkannt vom Tatort fliehen.

Der zweite Einbruch war schon etwas heikler. Am Freitag, gegen 19.25 Uhr, alarmierte eine Anwohnerin in Zamdorf die Polizei. Im Garten des Nachbargrundstücks habe sie eine verdächtige Person gesehen, und sie wisse, dass sich die Bewohner des Hauses derzeit nicht dort aufhielten. Zudem hatte sie verdächtige Geräusche wahrgenommen. Sofort fuhren mehr als zehn Streifen der Münchner Polizei zu der Örtlichkeit, umstellten das Haus und durchsuchten es. Sie fanden jedoch nur ein zerbrochenes Fenster vor, vom Täter (Beschreibung: Männlich, bekleidet mit Kapuze) fehlte jede Spur.

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Brenzlige Fälle in München: Seniorin trifft auf Einbrecher

Am Samstagabend ereignete sich ein weiterer Einbruch in München – diesmal war ein Haus in Pasing der Ort des Geschehens. Und es wurde sehr brenzlig: Angehörige einer über 80-Jährigen alarmierten die Polizei und meldeten, dass im Haus der Seniorin eingebrochen werde. Die ältere Dame habe den Einbrecher sogar gesehen. Sofort machten sich mehr als zehn Streifen auf den Weg zu dem Haus. Vor Ort fanden sie eine aufgebrochene Terrassentür vor, sowie eine verschreckte Rentnerin. Ihrer Aussage zufolge habe sie den Einbrecher im Wohnzimmer angetroffen – dort habe er sie zu Boden gestoßen und sei dann geflüchtet.

Sofort wurde nach dem Täter gefahndet, auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Die Beamten konnten jedoch niemanden finden. Später stellte sich durch Videoaufnahmen heraus, dass es zwei Täter gegeben hatte. Sie werden von der Polizei wie folgt beschrieben:

Heikler Ausflug nach München: Ein 16-Jähriger stahl ein Auto und fuhr zu einem Bordell – auf dem Weg beging er weitere Straftaten.

Weiterer Einbruch in München: Diesmal in Schwabing

Und noch ein Einbruch trug sich in München zu. Am Samstag, gegen 18.50 Uhr, meldete sich eine Frau bei der Polizei und berichtete, dass vor wenigen Stunden in ihre Wohnung in Schwabing, im Bereich der Lerchenauer Straße und Petuelring, eingebrochen worden war. Sofort rückte die Polizei mit einer Streife an. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass „zwischen 16:30 Uhr und 18:30 Uhr unbekannte Täter das Mehrfamilienhaus betreten und die Eingangstüre der Wohnung gewaltsam öffnen konnten“, heißt es im Pressebericht der Polizei.

Sie entwendeten Laptops und Bargeld im Wert von mehreren hundert Euro. Anschließend konnten die Täter unerkannt fliehen.

Auch Teil des Münchner Polizeiberichts: In Untermenzing fanden Beamte eine Leiche – Hintergrund ist wohl ein Tötungsdelikt.

Nach Einbruch-Serie in München: Polizei bittet um Zeugenhinweise

In allen Fällen bittet die Polizei etwaige Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder sonst etwas zu den Fällen wissen, sich mit dem Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer (089) 29 10 0 in Verbindung zu setzen. Kontakt kann auch zu jeder anderen Polizeidienststelle aufgenommen werden. (fhz)

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