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Was Münchens Bosse im Jahr verdienen: Spitzenreiter setzt sich klar ab, Frauen hinken hinterher

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Von: Julian Limmer

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Mann sitzt und unterhält sich mit jemanden
Ralf Fleischer, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse München. © Andreas Pohlmann

Das Gehalt der Münchner Bosse im Überblick: Während der Sparkassen-Chef 652.500 Euro einstreicht, liegt die Spitzenreiterin bei etwa der Hälfte.

München - Der Spitzenverdiener der städtischen Unternehmen bleibt Sparkassen-Chef Ralf Fleischer. Das geht aus dem Finanzdaten- und Beteiligungsbericht hervor, der im Dezember im Stadtrat vorgestellt wird. Der Sparkassen-Manager erhielt demnach im vergangenen Jahr insgesamt 652.500 Euro – inklusive Prämien. Das waren etwa 2000 Euro mehr als im Vorjahr. Im Verlauf von fünf Jahren ist Fleischers Gehalt um 111.500 Euro gestiegen. Zum Vergleich: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) kam im Jahr 2021 auf rund 170.000 Euro.

Hoch oben auf der Liste der städtischen Top-Verdiener liegt erneut Stadtwerke-Chef Florian Bieberbach mit 549.000 Euro. Allerdings: Mit einem Minus von 25.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr strich der Chef des größten städtischen Unternehmens im Jahr 2021 sogar weniger ein als zuvor. Für die SWM sind übrigens über 10.000 Mitarbeiter tätig. Für den Chef der München Klinik gab es ein leichtes Plus: Axel Fischer erhielt im vergangenen Jahr 468.825 Euro – insgesamt waren das rund 2000 Euro mehr als im Jahr 2020.

Gehaltsüberblick für München: Sparkassen-Chefetage ganz vorne

Im Verlauf von vier Jahren stieg Fischers Jahresgehalt um rund 85.000 Euro. Ein leichtes Einnahmeplus gab es im Jahr 2021 auch für Klaus-Michael Dengler–den Boss der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewofag: Auf seinem Konto landeten insgesamt 264.420 Euro – das waren knapp 2000 Euro mehr als ein Jahr zuvor.

Sein früherer Kollege Christian Amlong, der damalige Chef der Wohnungsbaugesellschaft GWG, kam auf 216.421 Euro – seine damalige Co-Chefin Gerda Peter bekam das gleiche. Damit gehörte Peter zur Verdienst-Spitzenriege unter den Frauen bei städtischen Gesellschaften. Susanne Diefenthal von der München Klinik verdiente mit 321.403 Euro noch ein wenig besser. Spitzenverdienerin bei den Frauen: Marlies Mirbeth vom Sparkassen-Vorstand mit 331.410 Euro – sie ging Mitte des Jahres in Ruhestand.

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