Mehrere Verletzte

Wilde Massen-Schlägerei an beliebtem See bei München: Jugendliche prügeln auch auf Unbeteiligte ein

See in Oberbayern
+
An einem Badesee unweit von München kam es zu einer Massenschlägerei. (Symbolfoto)

Zu einer wüsten Schlägerei ist es in der Nacht auf Sonntag am Emmeringer See bei München gekommen. Dabei wurden mehrere junge Männer verletzt.

München/Emmering – Kurz nach Mitternacht stürzte einer der jungen Männer vom Fahrrad. Er glaubte, gestoßen worden zu sein und ging sofort auf die jungen Leute los, die er für seine Widersacher hielt. Er schlug auf diese ein, berichtet die Polizei.

Emmeringer See: Streit löst wilde Schlägerei aus - Jugendliche flüchten vor Polizei

Als diese Auseinandersetzung schon vorbei war, warf ein unbekannter Jugendlicher eine Glasflasche nach dem gestürzten Radler und traf ihn damit am Kopf. Nun entwickelte sich laut Polizei eine wilde Schlägerei. Prügel bezogen dabei auch eigentlich Unbeteiligte, die nur schlichten wollten.

Als die ersten Streifenwagen der Polizei am Emmeringer See auftauchten, machte sich ein Großteil der Jugendlichen aus dem Staub. Weitere Einsatzkräfte der Polizei Fürstenfeldbruck und benachbarter Dienststellen konnten die Flüchtigen aber abfangen und so deren Personalien feststellen.

Nach Schlägerei am Emmeringer See: Polizei ermittelt

Insgesamt waren etwa 20 junge Männer im Alter von 17 bis 21 Jahren in die Schlägerei involviert. Unter den Schlägern befanden sich außerdem einige junge Männer, die durchaus bereits polizeibekannt sind.

Die Polizei Fürstenfeldbruck will nun ermitteln, wer in welcher Form zugeschlagen hat oder nur Zeuge war. Es drohen Anzeigen werden Körperverletzung. Schwerwiegend verletzt wurde bei der Massenschlägerei nach Polizeiangaben niemand. Insgesamt habe bei der Eskalation natürlich Alkohol eine Rolle gespielt, hieß es. st

Noch mehr Nachrichten aus München lesen Sie hier. Unser brandneuer München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alles, was in der Isar-Metropole passiert.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare