1. tz
  2. München
  3. Stadt

OB Reiter will München auf Energieknappheit vorbereiten: Was sich jetzt ändert

Erstellt:

Von: Marc Kniepkamp

Kommentare

München soll sich auf eine mögliche Energieknappheit in den kälteren Monaten vorbereiten. Dafür forderte OB Reiter die Münchner Verwaltung zu einigen Änderungen auf.

München - München bereitet sich auf eine mögliche Energieknappheit im kommenden Herbst und Winter vor. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will, dass die Stadtverwaltung beim Energiesparen mit gutem Beispiel voran geht. „Damit wir gut durch den Winter kommen, müssen wir den Verbrauch von Strom und Heizung deutlich einschränken“, sagt OB Reiter.

Vorbereitung auf Energieknappheit: Diese Änderungen erwarten München

Das soll durch verschiedene Änderungen möglich werden. So wird die Warmwassernutzung in städtischen Büros eingestellt. Während der Sommerferien soll das auch für die Schulen gelten.

In der Heizperiode wird die Raumtemperatur in den Büros auf maximal 19 Grad begrenzt – Flure und selten genutzte Räume sollen gar nicht mehr beheizt werden.

Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister von München, spricht auf einer Pressekonferenz zur Entscheidung über das Oktoberfest 2022.
Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister von München. © Balk/dpa

Historische Gebäude, wie beispielsweise das Neue Rathaus, werden künftig nachts nicht mehr angestrahlt – bisher ging das Licht hier erst um 23 Uhr aus. Die Straßenlaternen sollen nicht mehr so hell wie bisher leuchten. Die Straßenbeleuchtung wird seit vergangenem Jahr ohnehin auf energiesparende LED-Technik umgestellt. Die Ampeln werden bereits zu 99 Prozent stromsparend betrieben, 48 Prozent der Ampeln werden zu verkehrsschwachen Zeiten bereits abgeschaltet.

Zudem werden Brunnen künftig nicht mehr nachts betrieben, wenn sie sowieso nicht mehr zu sehen sind. (mk)

Auch interessant

Kommentare