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Ente verirrt sich in Münchner Hallenbad: Feuerwehr muss eingreifen – „Spricht sich in Entenhausen sicher rum“

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Von: Jennifer Battaglia

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Links die Ente im Schwimmbad, rechts die beiden Feuerwehrmänner mit der eingefangenen Ente.
Eine Ente hatte sich im Münchner Michaelibad verirrt. Zwei Feuerwehrmänner verhalfen dem Tier zur Freiheit. © Einsatzfoto Berufsfeuerwehr München

Eine Ente hatte sich in ein Münchner Hallenbad verirrt. Um das Tier einzufangen, mussten Mitarbeiter des Schwimmbads die Feuerwehr alarmieren.

München – Ein unerwarteter Gast wurde heute Morgen (8. April) im Michaelibad in München Ramersdorf entdeckt. Eine Ente zog ihre Bahnen durch das Schwimmerbecken. Mitarbeiter des Bades waren auf sie aufmerksam geworden. Da es ihnen aber nicht gelang, das Tier einzufangen, wurde die Feuerwehr zur Unterstützung angefordert.

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Ente im Michaelibad: Feuerwehrleute verhelfen ihr zur Freiheit

Zwei Feuerwehrmänner verhalfen der Ente schließlich zu ihrer Freiheit. Sie trieben das Tier gemeinsam mit den Schwimmbahnmitarbeitern auf eine Seite des Beckens. Dort konnten sie es mit einem Käscher einfangen.

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Wie die Ente in das Bad gelangen konnte, ist nicht bekannt. Auch nicht, ob sie die Nacht dort verbracht hatte. Die Feuerwehr München veröffentlichte auf ihrer Facebook-Seite einen Post zu dem Vorfall am Morgen.

Ente im Michaelibad: Facebook-Nutzer reagieren begeistert

Facebook-Nutzer reagierten begeistert. Der Beitrag wurde über 150 geliket (Stand: 8. April, nachmittags) und ausführlich kommentiert. So schrieb ein Nutzer: „Das spricht sich in Entenhausen bestimmt rum und die kommt wieder“. Ein anderer kommentierte: „Bei dem Wind war es wenigstens ein ruhiges Gewässer“. Eine Frau vermutete scherzend, dass es für das Tier eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs geben wird.

Ob sich bereits in der Vergangenheit weitere Tiere ins Michaelibad verirrt haben, ist der Feuerwehr nicht bekannt. Der Pressesprecher konnte sich auf Nachfrage von tz.de an keinen Vorfall erinnern. „Aber wir haben Tiere bereits aus den unmöglichsten Situationen befreit – es gibt nichts, was es nicht gibt.“ (jb)

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