Alles nur ein Versehen

Schlafsäcke von Flüchtlingen bewässert - Stadt entschuldigt sich

+
Derzeit campieren Flüchtlinge am Sendlinger-Tor-Platz, jetzt gab es einen Zwischenfall mit den Gärtnern.

München - Der Vorfall hat für Unruhe gesorgt. Beim Bewässern von Blumen am Sendlinger-Tor-Platz sind auch Schlafsäcke von Flüchtlingen nass geworden. Nun reagiert die Stadt.

Verschiedene Medien berichteten die Woche, Gärtner des Baureferats hätten absichtlich die Schlafsäcke der Flüchtlinge am Sendlinger-Tor-Platz unter Wasser gesetzt. Jetzt wehrt sich das Baureferat und sagt: "Alles ein Versehen."

Das Baureferat beauftragt im Hochsommer am Sendlinger Tor regelmäßig eine externe Fachfirma mit dem Bewässern der Blumenbeete, Sträucher und Bäume. Dazu wird laut Baureferat aufgrund der Platzverhältnisse üblicherweise ein spezielles Gießfahrzeug mit einem schwenkbaren Gießarm eingesetzt. So auch in den vergangenen Tagen.

Dieser Gießarm sorgte jetzt für die nassen Schlafsäcke. Denn: "Einzelne Blumenbeete in der Platzmitte können derzeit nur von den Trambahngleisen aus gegossen werden. Dabei muss der Gießarm weit ausgefahren werden." Dabei seien beim Begießen völlig unbeabsichtigt drei Schlafsäcke nass geworden. "Unser Fahrer hat sie leider nicht gesehen, sie lagen auf der Rückseite eines Pflanzentroges", so das Baureferat. Entwarnung also - und großes Bedauern bei der Stadt sowie der Firma: "Das war ein Versehen. Es tut uns leid."

Auch interessant

Meistgelesen

Unsere Leser empfehlen: Hier gibt es die besten Döner Münchens
Unsere Leser empfehlen: Hier gibt es die besten Döner Münchens
Schaufenster-Botschaft soll jammernde Münchner zum Nachdenken anregen - hoffentlich mit Erfolg
Schaufenster-Botschaft soll jammernde Münchner zum Nachdenken anregen - hoffentlich mit Erfolg
Keine Mülleimer aber Kuschelecken: So schneidet die neue S-Bahn im Test ab
Keine Mülleimer aber Kuschelecken: So schneidet die neue S-Bahn im Test ab
Tragödie im Schnee-Chaos: So hat sich Aying vom verunglückten Simon (†9) verabschiedet
Tragödie im Schnee-Chaos: So hat sich Aying vom verunglückten Simon (†9) verabschiedet

Kommentare