Falschgeld-Opa in der Spielbank

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Geld gefälscht: Giovanni U.

München/Bad Wiessee - In der Spielbank Bad Wiessee fiel der nette ältere Herr dadurch auf, dass er 100-Euro-Scheine statt Jetons auf den Roulette-Tisch legte. Das wurde ihm zum Verhängnis.

  „Er hat immer im letzten Moment gesetzt“, erinnert sich Croupier Helen H. (32) im Zeugenstand. „Die Scheine fühlten sich komisch an, sehr glatt.“ Giovanni U. (72) hatte die Spielbank am 12. Dezember 2009 bereits wieder verlassen, als Mitarbeiter die Scheine genauer unter die Lupe nahmen.

Erschreckendes Ergebnis: Der Mann mit dem wallenden grauen Haar hatte ihnen 50 falsche Hunderter angedreht! In der Spielbank Seefeld (Tirol) hatte er zuvor 3.800 Euro Falschgeld gesetzt. Festgenommen wurde er später in Slowenien, wo er beim Zocken erneut falsche Euros unter die Leute bringen wollte. Im Juni wurde er nach Deutschland ausgeliefert, am Dienstag begann in München der Prozess.

Der in Italien siebenfach vorbestrafte Gauner gibt alles zu. Die Blüten habe er in Neapel von einem gewissen Antonio zu 20 Prozent des Nennwertes gekauft. Urteil am Mittwoch.

ebu.

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