Antrag im Stadtrat

Feiern unter freiem Himmel: Grüne und SPD haben Ideen für mehr Open-Air-Veranstaltungen in München

600 Münchner genossen die Premiere von „München tanzt wieder“ am Maximiliansplatz
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600 Münchner genossen die Premiere von „München tanzt wieder“ am Maximiliansplatz.

Grüne und SPD wollen die Suche nach Flächen intensivieren, die für Open-Air-Veranstaltungen in München in Frage kommen. Dazu soll ein Runder Tisch eingerichtet werden.

München - Mehr Feiern unter freiem Himmel – das wünschen sich Grüne und SPD. Doch dazu braucht es Flächen. Die Fraktionen fordern daher einen Runden Tisch. An dem sollen möglichst noch in diesem Jahr die zuständigen Referate, Bezirksausschüsse, Verbände, freie Veranstaltungskollektive und Gesellschaften mit Open-Air-Flächen, beispielsweise die Olympiapark München GmbH und die Messe München zusammenkommen, um über ungenutzte Potenziale zu beraten.

München mit mehr Open-Air-Flächen? Grünen-Stadtrat fordert neue Richtlinien

Stadtrat David Süß (Grüne) verwies zur Begründung auf die zum Teil erheblichen Nutzungskonflikte, die während der Corona-Pandemie deutlich zu Tage getreten seien. Zudem sei durch die anstehende Sanierung des Olympiastadions eine weitere Verknappung des Flächenangebots zu erwarten. „Vieles hat bei der Vergabe von Flächen während der Pandemie sehr gut funktioniert, diesen Schwung sollten wir mitnehmen.“

Während der Pandemie sei nicht nur der Flächenmangel sichtbar geworden, sondern auch als intransparent empfundene Vergabeverfahren, ungenutzte Potenziale und Genehmigungshürden, unter denen gerade die nicht kommerziellen Veranstalter zu leiden gehabt hätten. „Wir brauchen Richtlinien zur Vergabe von Veranstaltungsflächen, die auch Nachhaltigkeit, Diversität und künstlerischer Anspruch berücksichtigen.

Münchens Kulturszene „vielfältig“ - Aber ausbaufähig im Hinblick auf Open Air

SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor sagt: „Die Kulturszene in München* ist vielfältig – das soll sich auch bei den Open-Air-Veranstaltungen noch besser widerspiegeln.“ Deshalb sollen mit allen relevanten Akteuren gemeinsam an einem Runden Tisch verbindliche Richtlinien erarbeitet werden. „Dabei ist uns besonders wichtig, den öffentlichen Raum gerecht aufzuteilen, Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet stattfinden zu lassen und Nutzungskonflikte besser zu moderieren.“

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