Erst ein Haustechniker kann helfen

Rauch an der Leopoldstrasse: Feuerwehr rückt aus - und stößt auf ungewöhnliches Problem

Ein Wechsellader der Feuerwehr entlädt einen brennenden Container im Heizkraftwerk in Unterföhring
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Ein Wechsellader der Feuerwehr entlädt einen brennenden Container im Heizkraftwerk in Unterföhring

Die Münchner Feuerwehr musste wegen einer Rauchentwicklung in der Leopoldstraße ausrücken. Doch vor Ort mussten die Einsatzkräfte feststellen, dass der Einsatz einige Komplikationen mit sich brachte.

Maxvorstadt – Von einem Wirtschaftshof eines Discounters sind am Montagabend, 9. August, in der Leopoldstraße Rauchschwaden hochgezogen. Eine Anwohnerin bemerkte den Rauch und hatte die Feuerwehr alarmiert. Angekommen am Einsatzort mussten die Feuerwehrleute erst einmal nach dem Brand suchen.

Denn obwohl sie schnell den Ort der Rauchentwicklung – den Hof des Discounters – ausmachen und den typischen Geruch wahrnehmen konnten, hatten sie die Ursache zunächst nicht finden können.

München: Brand beim Discounter - Feuerwehr sucht nach dem Feuer

Nachdem die Einsatzkräfte schon eine halbe Stunde intensiv auf dem Hof nach dem Feuer gesucht hatten, konnte ihnen ein Haustechniker helfen. Dieser habe sie, nach Angaben der Feuerwehr, auf einen versteckten Presscontainer für Papier und Kartonagen hingewiesen, aus dem der Rauch aufstieg.

Obwohl die Feuerwehr nun endlich den Brand entdeckt hatte, stieß sie gleich auf ihre nächste Herausforderung: Der rauchende Presscontainer stand verwinkelt an einem beengten Platz, sodass er von den Einsatzkräften nicht entleert werden konnte. Sie kontaktierten daraufhin das Heizkraftwerk Nord in Unterföhring*, um den Container dort kontrolliert entladen und ablöschen zu können.

Brand beim Discounter in München: Feuerwehr mit ungewöhnlichem Einsatz

Doch zunächst musste der brennende Presscontainer auf ein Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr verfrachtet und von der Maxvorstadt bis zum Heizkraftwerk nach Unterföhring gefahren werden., natürlich unter Begleitung der Einsatzkräfte der Feuerwehr. Der Einsatz konnte dort nach vier Stunden beendet werden. Die Feuerwehr kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen, inwieweit ein Schaden entstanden ist. (Feuerwehr München, tr) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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