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Erneuter Mülltonnenbrand in München: Die Jagd nach dem Feuerteufel

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Von: Nadja Hoffmann

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Blick am Dienstag (06.12.2022) im Stadtzentrum der der Hanse- und Universitätsstadt Rostock auf einen Einsatz der örtlic
Ein Feuerwehrwagen im Einsatz (Symbolbild). © BildfunkMV/imago-images

Zum dritten Mal in einer Woche kam es in München zu einem Mülltonnenbrand. Die Feuerwehr jagt einen vermeintlichen Feuerteufel.

München - Drei Mülltonnen-Brände in sieben Tagen – drei Großeinsätze für die Feuerwehr München, die auffällige Gemeinsamkeiten haben: Diesmal mussten die Einsatzkräfte zwischen Feldmoching und dem Hasenbergl ausrücken: In der Dülferstraße war am Freitag in der Früh eine Großraummülltonne in Brand geraten. Der Alarm ging um 7.32 Uhr bei der Integrierten Rettungsleitstelle ein. Vor Ort zeigte sich: Die Flammen waren von der Mülltonne schon auf die Hauswand übergegangen.

München: Erneuter Mülltonenbrand - Feuer hatte bereits auf die Fassade übergegriffen

„Da das Feuer bereits auf die Fassade übergegriffen hatte, wurde diese großflächig geöffnet, abgelöscht und im Anschluss mit der Wärmebildkamera kontrolliert“, heißt es vonseiten der Berufsfeuerwehr. Die Einsatzkräfte kontrollierten im Anschluss die angrenzenden Wohnungen, dort wurden aber keine Beschädigungen festgestellt. Wie hoch der entstandene Schaden an der Dülferstraße ist, konnte bislang noch nicht gesagt werden.

Rund 10 000 Euro waren es bei dem ersten Mülltonnenbrand, zu dem es kurz vor Weihnachten in Aubing gekommen ist. An der Altostraße standen in der Nacht zum 23. Dezember sechs Tonnen in einem Müllhäuschen in Flammen. Die Rauchentwicklung war damals enorm!

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Ermittler gegen von Brandstiftungsserie aus - Kommissariat jagt vermeintlichen Feuerteufel

Am zweiten Weihnachtsfeiertag gab es dann Alarm in Giesing. Ein Löschzug der Feuerwehr musste an die Tegernseer Landstraße eilen: Auch dort brannte ein Mülltonnenhäuschen komplett aus. Angesichts des starken Rauches waren gleich mehrere Anrufe von Anwohnern bei der Feuerwehr eingegangen. Auch in diesem Fall hatten die Flammen bereits auf die Fassade des Hauses übergegriffen. Sie musste teilweise geöffnet werden, um Glutnester ablöschen zu können. In allen drei Fällen ermittelt das Kommissariat 13 des Polizeipräsidiums. Dort gehen die Ermittler stark davon aus, dass es sich bei der Serie um Brandstiftung handelt. (Nadja Hoffmann)

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