Filmequipment im Wert von drei Millionen Euro gestohlen

München - Bei Einbrüchen in Spezialgeschäfte für Filmequipment haben die Täter Kameras und Zubehör im Gesamtwert von mehr als drei Millionen Euro erbeutet.

Vor dem Münchner Landgericht haben am Montag zwei Diebe und drei Helfer ihre Beteiligung an den Taten eingeräumt. Für ihre Geständnisse sicherte das Gericht den 26 und 35 Jahre alten Hauptangeklagten Strafen von höchstens fünf Jahren und drei Monaten zu. Die Komplizen, ein 50 und 39 Jahre altes Wirtsehepaar und dessen 53-jähriger Nachbar, bekommen Bewährungsstrafen von maximal zwei Jahren.

Die Einbrecher reisten aus Albanien an und drangen Anfang 2009 zunächst in Köln über ein Glasdach beziehungsweise durch ausgehebelte Fenster in zwei Geschäfte ein. Im Sommer 2011 brachen sie zu einem neuen Diebeszug auf, der ihnen in zwei Münchner Läden den überwiegenden Teil der Beute brachte. Die Gegenstände wurden in den Gasthof von Schwester und Schwager des jüngeren Diebes gebracht, das Paar organisierte den Transport der Kameras nach Albanien in einem Lastwagen, den der Nachbar gekauft hatte und begleitete.

Ein verdeckter Ermittler ließ die Gruppe im November 2011 auffliegen. Der laut der Vorsitzenden der Strafkammer hochgradig gefährdete Beamte muss im Prozess nicht aussagen, die Richterin konnte auch die Helfer, die bisher ihre Tatbeteiligung bestritten hatten, zu Geständnissen bewegen. Das Urteil in dem Prozess steht allerdings noch aus.

Rubriklistenbild: © dapd

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