Doch nicht gefährlich

Fehlarm: Münchner S-Bahn sperrt ganzen Abschnitt - danach präsentiert die Polizei den „Bombenfund“

S-Bahn
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Wegen eines vermeintlichen Bombenfunds kam es in München zu Beeinträchtigungen im S-Bahn-Verkehr.

Zunächst war vom Fund einer Fliegerbombe die Rede, das hat sich als Irrtum entpuppt. Ein Streckenabschnitt der Münchner S-Bahn war dennoch gesperrt.

Update 1. Oktober, 11.48 Uhr: Nun informiert die S-Bahn München auch offiziell: „Die Beeinträchtigungen im Raum Moosach sind beendet. Die Züge fahren wieder auf der geplanten Strecke mit allen geplanten Halten.“ Es sei jedoch noch mit Folgeverzögerungen und vereinzelten Ausfällen zu rechnen.

Update 1. Oktober, 11.15 Uhr: Vor der vermeintlichen Bombenentschärfung (siehe Ursprungsmeldung) gibt es eine erfreuliche Wende. Wie zunächst die Süddeutsche Zeitung berichtete, hat sich der Fund als ungefährliches Bauteil einer Bombe entpuppt; eine Entschärfung war daher nicht vonnöten. Die Sperrung der S-Bahn-Strecke soll demnächst aufgehoben werden. Via Twitter verbreitet die Polizei ein Foto.

Update 1. Oktober, 10.22 Uhr: Inzwischen ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Feldmoching und Laim eingerichtet, informiert die S-Bahn über ihren Streckenagenten.

Fliegerbombe in München gefunden: S-Bahn informiert über Einschränkungen

Ursprungsmeldung:

München - Am Freitagvormittag (1. Oktober) informiert die S-Bahn-München* über größere Behinderungen: „Aufgrund der Entschärfung einer Fliegerbombe im Raum Moosach verkehren die S-Bahnen der Linie S 1 aus Richtung Flughafen bis Feldmoching und wenden dort vorzeitig.“ Die Feuerwehr war an dem entsprechenden Einsatz zunächst nur mit einem Fahrzeug beteiligt, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte.

Reisende auf dem Weg zum Flughafen werden gebeten, direkt die Linie S8 zu nutzen. Auf dem Weg nach Feldmoching empfohlen, auf die U2 umzusteigen. Derzeit werde daran gearbeitet, einen Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Feldmoching und Laim einzurichten, hieß es. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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