Stärkung für Gespräche

Flüchtlinge beenden Hungerstreik

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Die Senegalesen campieren seit dem 31. Oktober vor dem Sozialministerium in der Winzererstraße

München - Die vor dem Sozialministerium ausharrenden Flüchtlinge aus dem Senegal haben ihren Hungerstreik abgebrochen!

Der Grund: Sie wollen die jetzt begonnenen Gespräche mit Vertretern des Ministeriums und der Regierung von Niederbayern gestärkt führen. Die sieben jungen Asylbewerber waren Ende Oktober aus ihrem Heim in Böbrach im Bayerischen Wald geflüchtet. Sie fühlten sich völlig abgeschnitten vom Rest der Welt, denn in dem einsam gelegenen Gebäude gibt es weder einen Internet-Anschluss noch eine Handy-Verbindung. Sie wollen jedoch Kontakt zu ihren Verwandten und anderen Afrikanern halten. Böbrach steht schon lange in der Kritik, von „Dschungelcamp“ ist die Rede.

Hungern gegen die Einsamkeit: Flüchtlinge streiken

Ebu

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