Münchner Verkehrsgesellschaft

Fünf neue Spuren für den Bus, auf vieren dürfen auch Radler fahren

Eine Spur nur für den Bus auf der Donnersbergerbrücke in München.
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Das Netz an Busspuren in der Stadt wächst, Kreisverwaltungs- und Baureferat haben dieser Tage fünf weitere Trasse abmarkiert, auf vieren davon werden sich Bus und Radfahrer die Spur teilen. Das ist ein Experiment der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG).

Die Busspuren sind zwischen 90 und 480 Metern lang. Sie sollen den Linienfahrzeugen ein zügigeres Vorankommen ermöglichen. So etwa auf der Donnersbergerbrücke. Auf der Rampe hinunter zur Arnulfstraße hat der Bus auf 250 Metern eine Spur für sich, profitieren werden die Linien 53, 63 und 153.

Für die Linie 62 gibt es künftig auf der Wendl-Dietrich-Straße, unmittelbar vor dem Rotkreuzplatz eine Spur auf 230 Metern. Diese ist auch für den Radverkehr freigegeben. Ebenso wie ein Abschnitt auf der Potsdamer Straße. Dort teilen sich der Bus 59 und Radfahrer 150 Meter zwischen Ungerer- bis Germaniastraße.

Die Linie 59 soll zudem auf der Dietlindenstraße von einer eigenen Spur zwischen Osterwald- bis Kunigundenstraße profitieren. Dieser Abschnitt ist 480 Meter lang und ebenfalls für den Radverkehr freigegeben. Die Linie 57 muss sich auf der Haberlandstraße, vor der Einmündung Lortzingstraße, 90 Meter mit dem Rad teilen.

Alle Maßnahmen sind Bestandteil des vom Stadtrat beschlossenen zweiten Pakets zur Busbeschleunigung. Die Busspur an der Donnersbergerbrücke soll die Fahrtzeit für die Fahrgäste im Durchschnitt um dreieinhalb Minuten verkürzten, in Spitzenzeiten sogar um bis zu sechs Minuten. Bei den kombinierten Spuren erwartet die MVG, dass die Verspätungen durch Staus von durchschnittlich circa fünf Minuten in den betreffenden Bereichen (Hauptverkehrszeiten) künftig weitgehend vermieden werden.

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