Internet-Nutzern lässt es keine Ruhe

„Menschen können so grausam sein“: Entdeckung in Münchner Mülleimer - traurig, skurril und geheimnisvoll zugleich

Hund im Müll.
+
Der ausgesetzte Stoffhund lässt vielen keine Ruhe.

„Menschen können so grausam sein“: Ein Münchner teilte mit diesen Worten seine Entdeckung in einem Müll, die so witzig wie traurig ist. Und vielen keine Ruhe lässt.

  • Ein Jodel-Nutzer entdeckte in einem öffentlichen Mülleimer einen Riesen-Stoffhund.
  • Die möglichen Hintergründe bleiben unklar, laden aber zu Spekulationen ein.
  • Vielen lässt der Fund keine Ruhe.

München - Wenn Smartphone-Nutzer durch die Stadt gehen und etwas Skurriles entdecken, werfen sie gerne mal die Kamera an. Und teilen ihre Beobachtung mit der Öffentlichkeit. In München (und nicht nur dort) ist die App Jodel eine beliebte Option. Die User wissen: Die Postings dort sind immer wieder für Lacher oder Verwunderung gut. So auch jetzt bei einem Mülleimer-Fund, der traurig, lustig und mysteriös zugleich ist.

München: Jodel-Nutzer entdeckt riesigen Stoffhund im Müll

Menschen können so grausam sein“, schreibt ein Jodel-Nutzer (oder auch Nutzerin?) zu einem Foto, das laut Kennzeichnung irgendwo in München aufgenommen wurde. Es zeigt einen riesengroßen Stoffhund in einem Mülleimer. Das Plüschtier ist so riesig, dass es gar nicht komplett reinpasste und der enorme Kopf noch herausschaut. Und zwar mit traurigen Plastik-Augen.

Wer hat denn hier so ein riesiges Stofftier entsorgt? Das fragen sich viele. „Dahinter gibt‘s bestimmt eine Geschichte“, heißt es in den Kommentaren. „Bestimmt Beziehungsende“, unkt einer.

„Rette ihn“ und „Nimm ihn mit“ fordern andere. Der Entdecker antwortet: „Ich wollt ihn mitnehmen, aber muss leider in die Arbeit. Vielleicht auf dem Rückweg, wenn er noch da ist.“ Wir kennen seinen Job nicht, aber mit einem riesigen Plüschtier aufzutauchen, ist nicht in allen Berufszweigen ein optimaler Plan.

München: Riesen-Stoffhund im Müll lässt vielen keine Ruhe

Der Stoffhund lässt vielen keine Ruhe. Später schreiben sie: „Ist er noch da bzw hast du ihn aufgenommen in dein Zuhause“ und „Ich hoffe, du antwortest nicht, weil ihr knuddelnd zusammen auf dem Sofa sitzt“. Und dann noch: „Wenn du ihn nicht holst, dann sag uns doch wo er ist, dann kann er gerettet werden. Sieht so traurig aus!“

Antworten bleiben tagelang aus. So lange spekulieren Nutzer über mögliche Hintergründe und den Ort des Geschehens. „Schaut mir nach Pasing aus. Wenn man den Weg bei der Pasinger Fabrik weiter geht an der S-Bahn entlang. Kann mich aber auch täuschen“, schreibt einer. Ein weiterer hat schon einen anderen Jodel-Post mit dem Hund entdeckt, einige Stunden vorher, „da saß er noch einsam auf der Bank.“

Die Geschichte des ausgesetzten Riesen-Stoffhunds - sie wurde zunächst leider weder aufgeklärt, noch wurde klar, was aus ihm wurde. Für ein Stofftier hielt eine Frau, was in ihrem Weihnachtsbaum hockte - es war aber was anderes. Und höchst geheimnisvoll ist die Entdeckung eines anderen Jodel-Nutzers in Ottobrunn. (lin)

Auch interessant

Kommentare