Wegen Corona-Pandemie

Sommer-Revolution in München: Stadtrat wandelt etliche Straßen in Fußgängerzonen um

Die Stadt München reagiert auf die Corona-Krise und wandelt etliche Straßen in Fußgängerzonen um.
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Die Stadt München reagiert auf die Corona-Krise und wandelt etliche Straßen in Fußgängerzonen um.

Die Stadt München wird etliche Straßen in diesem Sommer in Fußgängerzonen oder verkehrsberuhigte Bereiche umwandeln. Das beschloss der Stadtrat.

  • Die Stadt München* schafft im Sommer dutzende zusätzliche verkehrsberuhigte Zonen.
  • Das beschloss der Stadtrat am 17. Juni.
  • Damit reagiert man auf die Folgen der Corona-Pandemie.

München - Die Münchner Bevölkerung kann oder muss sich auf etliche zusätzliche verkehrsberuhigte Zonen in der Stadt einstellen - je nach persönlichem Standpunkt. 

Der Stadtrat beschloss am 17. Juni mit großer Mehrheit, dass im Sommer ein Dutzend Straßen in der Landeshauptstadt vorübergehend zu Fußgängerzonen, verkehrsberuhigten Bereichen oder Spielstraßen werden. Dadurch will man Fußgängern und Kindern wegen der Corona*-Pandemie mehr Raum geben.

München schafft zusätzliche Fußgängerzonen - wegen Corona-Krise

In dem Beschlussantrag wurden die Maßnahmen damit begründet, dass aufgrund des neu entstandenen Bedarfes nach mehr Platz für die alltägliche Bewegung eine veränderte Strategie zur Aufteilung des öffentlichen Raums nötig sei. Bislang könnten Fußgänger die notwendigen Sicherheitsabstände oft nur schwer einhalten.

Den Bürgern sollen deswegen auf Anregung der grün-roten Rathauskoalition mehr Straßen zum Flanieren und zum Spielen zur Verfügung gestellt werden, um häufiger im Freien sein zu können. Die Initiatoren gehen davon aus, dass in den Sommerferien heuer weniger Münchner verreisen als in anderen Jahren.

Der Stadtrat beschloss zunächst, an mehreren Stellen solche Fußgängerbereiche einzurichten. Beispielsweise soll die Westenriederstraße neben dem Viktualienmarkt umgewandelt werden. Weitere Straßen sollen die Bezirksausschüsse in den Stadtteilen festlegen. Die Verwaltung geht davon aus, dass heuer in den Sommerferien zunächst insgesamt 10 bis 15 Straßen temporär umgewandelt werden können. Im Herbst soll dann darüber diskutiert werden, wie solche Projekte zu „Sommerstraßen“ in künftigen Jahren umgesetzt werden können.

Ob die Münchner die „Sommerstraßen“ auch genießen können, hängt maßgeblich vom Wetter in München ab. Hier geht es aktuell drunter und drüber.

dpa/rjs

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