Narren übernehmen das Zepter

Bagida-Unterstützer wegen Fasching besorgt

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München - Bagida will am Montag wieder in München aufmarschieren. Klar, dass sich da jede Menge Gegendemonstrationen angemeldet haben. Bei den Bagida-Unterstützern herrscht Sorge.

Es wird immer ruhiger um die islamfeindliche Bagida: Vergangenen Montag waren nur noch 350 Demonstranten und darunter wieder viele Neonazis aufmarschiert – während 15 000 Münchner eine Friedenskette der Weltreligionen bildeten. Am Montag schraubt die Polizei ihre Präsenz auf 500 bis 600 Beamte herunter. Ab 19 Uhr will sich der bayerische Pegida-Ableger wieder am Goetheplatz treffen und bis 21 Uhr zur Poccistraße spazieren, um auf die angebliche Islamisierung des Abendlandes aufmerksam zu machen. Auf den Bagida-Internetseiten sinkt das Interesse stark. Bis Sonntag Nachmittag hatten 200 Teilnehmer zugesagt.

Eine Gegendemo (die andere wurde abgesagt) will wieder beweisen, dass München bunt und tolerant ist: Nobagida trifft sich laut eigener Internetseite bereits um 18.30 Uhr am Goetheplatz. 

Am Odeonsplatz soll es am Dienstag um 18 Uhr ein Lichtermeer geben. Der Titel lautet: „München leuchtet – verschiedene Kulturen, eine Menschheit“.

Kommende Woche weichen die Demonstranten dann den Narren: Bagida hat angekündigt, am Rosenmontag nicht auf die Straße zu gehen. Einige Unterstützer sorgen sich in Internet-Beiträgen bereits, dass die vermeintliche Bewegung dann ganz einschläft …

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