Findet sich eine Lösung?

Mega-Projekt in München geplant: Google verrät Details - sie offenbaren unangenehmes „Problem“

Es wird der Technik-Palast des 21. Jahrhunderts! Google, der Daten-Riese aus den USA, plant einen Standort mitten in München: Büros für über 1000 Leute in der alten Arnulfpost.

  • Google plant einen neuen Standort am alten Postpalast in der Arnulfstraße in München.
  • Erste Details zum Umbau wurden nun bekannt. 1500 Arbeitsplätze werden durch Google geschaffen.
  • Die Kuppel des Gebäudes soll nicht nur erhalten, sondern betont werden.

München* - Es wird Münchens Technik-Palast des 21. Jahrhunderts! Google, der Daten-Riese aus den USA, plant einen Standort mitten in München: Büros für über 1000 Leute in der alten Arnulfpost. Jetzt verrät der Konzern erste Details zum Projekt an der Hackerbrücke.

Auf einer Gesamtfläche von 50.000 Quadratmetern sollen künftig rund 1500 Mitarbeiter die Zukunft mitgestalten. Aber auch an 1500 Schreibtischen? Unwahrscheinlich. Google hat aus den Corona-Monaten gelernt und will das Arbeiten der Zukunft im neuen Bau verwirklichen. „Wir überlegen, ob wir stattdessen die Fläche für kreative Zwecke nutzen können“, sagt Wieland Holfelder, der Münchner Entwicklungschef.

Der Postpalast in München - Google baut Standort München massiv aus.

Goolge in München: Historischer Kern soll betont werden

Google ist in München bereits vertreten. Seit 2006 hat der Konzern am Arnulfpark einen Standort mit rund 1200 Mitarbeitern. Münchner Themenschwerpunkt: Datensicherheit und -schutz.

Beim Umbau der fast 100 Jahre alten Arnulfpost soll der historische Kern nicht nur erhalten, sondern betont werden. Die Rotunde mit der Glaskuppel im Zentrum des Gebäudes soll eine Eventfläche werden. Der imposante Anblick soll aber nicht nur Mitarbeitern vorbehalten bleiben, sondern auch für die Münchner zugänglich sein.

München: Parksystem mit rund 300 Stellplätzen geplant - obwohl sie Google gar nicht braucht

Ebenfalls geplant ist ein Parksystem mit rund 300 Stellplätzen. Dabei braucht Google die gar nicht, muss sie aber wegen der Bauvorschriften trotzdem schaffen. Der Konzern setzt auf Nachhaltigkeit und Mobilität – Dienstwagen für Mitarbeiter sind undenkbar. Stattdessen wird es eine Fahrradputzstation sowie Möglichkeiten zum Duschen und Umziehen geben. Und die Parkplätze? „Es gibt noch keine ­Ideen, aber wir sind offen für einen Dialog mit der Stadt“, so Holfelder. Im Vorfeld gab es aus dem Bezirksausschuss (BA) Maxvorstadt Kritik, dass keine Dienstwohnungen vorgesehen sind. Das wird auch so bleiben. Trotzdem sei der Konzern bereit für einen Runden Tisch.

Der Bauantrag ist eingereicht. Sobald die Genehmigung da ist, soll’s mit dem Rohbau losgehen. Für die Umsetzung ist unter anderem das Münchner Architekten-büro Allmann Sattler Wappner beauftragt. Wenn alles nach Plan läuft soll sie 2023 hier einziehen: die Zukunft. Lisa Birnbeck - *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks. Erfahren Sie hier alles zu Google Maps.

Rubriklistenbild: © dpa / Andreas Gebert

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

München feiert Nicht-Wiesn: Viele zieht‘s zur Theresienwiese - Alt-OB Ude mit nie dagewesener Anzapf-Panne
München feiert Nicht-Wiesn: Viele zieht‘s zur Theresienwiese - Alt-OB Ude mit nie dagewesener Anzapf-Panne
Corona-Hotspot München: Neuinfektionen steigen weiter an - Stadt bestätigt Panne bei Corona-Zahlen
Corona-Hotspot München: Neuinfektionen steigen weiter an - Stadt bestätigt Panne bei Corona-Zahlen
Diese Entdeckung einer Münchnerin auf der Theresienwiese sagt nun wirklich ALLES: Die „Nicht-Wiesn“ in Bildern
Diese Entdeckung einer Münchnerin auf der Theresienwiese sagt nun wirklich ALLES: Die „Nicht-Wiesn“ in Bildern
Bahn-Eklat in München: Rasen bald 500 Güterzüge am Tag mit 100 km/h durch Wohngebiete? - Rathaus fühlt sich überrumpelt
Bahn-Eklat in München: Rasen bald 500 Güterzüge am Tag mit 100 km/h durch Wohngebiete? - Rathaus fühlt sich überrumpelt

Kommentare

Nozomi07Antwort
(0)(0)

Macht einfach die Regel wie in Japan: Wer ein Auto zulassen will, muss einen privaten Stellplatz nachweisen.

Ich bin nicht "Autofeindlich"; bin gestern mit dem Auto zum Baumarkt. Aber die Stadt zustauen mit sinnloser Faulheits-Fahrerei hilft niemandem.

StadtbummlerAntwort
(1)(0)

Diese Regel dürfte ihnen und ihrem autofeindlichen Gedankengut eher entgegen kommen.
Es lässt sich eben nicht verhindern, dass Bewohner, Gewerbebetriebe bzw. deren Besucher Autos haben.
Würden keine Stellplätze verpflichtend sein, steigt die Zahl der Einwohner mit Autos und für diese wäre dann wieder nur der öffentliche Raum da.

van Thomas
(0)(0)

Da wird Google wohl nicht die TZ um Erlaubnis fragen müssen?