Kurze Freiheit

Nach Haft-Entlassung: Münchner fährt direkt zu seiner Familie - nur Stunden später klicken die Handschellen

Festnahme
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Erneute Festnahme nach wenigen Stunden auf freiem Fuß. (Symbolbild) 

Ein 35-jähriger Münchner wird nur wenige Stunden nach seiner Freilassung aus der Haft erneut gewalttätig. Nur Stunden später wird gegen ihn Haftbefehl erlassen.

München - Man könnte meinen, den ersten Abend in Freiheit gilt es zu feiern. Für einen 35-jährigen Mann aus München ist das Freiheitsgefühl jedoch bereits vorbei, bevor es überhaupt so richtig begonnen hat. Erst am vergangenen Mittwoch, den 3. Februar, durfte der Mann die Justizvollzugsanstalt Bernau verlassen. Dort hatte er eine Freiheitsstrafe von ungefähr einem Jahr verbüßt. Vorgeworfen wurden ihm unter anderem mehrere Körperverletzungsdelikte.

Münchner aus Gefängnis entlassen: Nur Stunden später kracht es - dann geht alles ganz schnell

Wie die Polizei mitteilt, sei der Mann direkt nach seiner Freilassung zu seiner Familie nach Fürstenried gefahren. Aus unbekannten Gründen gerieten er und sein Bruder dann in einen Streit, der sich zu einer körperlichen Auseinandersetzung aufwiegelte. Aus Sorge vor weitreichender Eskalationen wählte der Bruder des Mannes den Notruf der Polizei. Der Polizeieinsatz endete mit einer Festnahme des erst wenige Stunden zuvor freigelassenen Mannes.

München: Nach nur wenigen Stunden Freiheit wieder vor Gericht

Der 35 jährige Mann musste sich nach diesem Vorfall erneut dem Ermittlungsrichter stellen. Ihm wurden versuchte Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung vorgeworfen und eine Anzeige wurde aufgegeben. Aus der Pressemitteilung der Münchner Polizei geht hervor, dass der Ermittlungsrichter einen Haftbefehl gegen den Münchner erließ. Dieser muss nun erneut mit einer Freiheitsstrafe rechnen.

Auch in anderen Stadtteilen Münchens kam es in den letzten Tagen zu gewaltsamen Vorfällen. Bei einem Polizeieinsatz in der Nacht von Donnerstag (04.Februar) auf Freitag, musste ein aggressiv gewordener 22-jähriger Mann beruhigt werden. Er war aggressiv geworden, nachdem die Burger King Filiale den von ihm gewünschten Burger nicht anbieten konnte.

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