Aufwändige Arbeiten

Zug an der Hackerbrücke entgleist: Weichen repariert, wichtige Frage bleibt offen: „Kann noch Wochen dauern“

Ein Zug ist in München an der Hackerbrücke entgleist. Der Bahnverkehr war beeinträchtigt. Die Reparaturarbeiten gestalteten sich kompliziert.

  • In München ist am Freitag (22. November) ein Zug entgleist.
  • Es gab einen Großeinsatz an der Hackerbrücke.
  • Am Samstag (23. November) begannen die Bergungsarbeiten, die inzwischen abgeschlossen sind.

Update vom 6. Dezember: Nach der Entgleisung eines Zuges an der Hackerbrücke sind die Reparaturen an den Gleisen provisorisch abgeschlossen, die Ermittlungen zur Unfallursache dürften aber noch Wochen dauern.

Es seien sieben Weichen beschädigt worden, die inzwischen aber so repariert worden seien, dass die Züge wieder langsam mit rund 20 km/h darüber fahren könnten, sagte ein Bahnsprecher auf Anfrage. Zuvor war von lediglich drei betroffenen Weichen die Rede gewesen. In den kommenden Wochen sollten die Weichen ausgetauscht werden - voraussichtlich nachts, da die Strecke stark befahren ist. Ein genauer Zeitplan war zunächst unklar.

Die Untersuchungen zur Unfallursache laufen derweil weiter. „Wir müssen sämtliche Unterlagen vom Eisenbahnunternehmen anfordern“, sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchungen in Bonn. „Das kann noch Wochen dauern.“ Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, die Ermittlungen konzentrierten sich auf ein Drehgestell. Nun müssten unter anderem die Wartungszeiträume untersucht werden.

Zug an der Hackerbrücke entgleist: Instandsetzung läuft auf Hochtouren - Bahn ist „zuversichtlich“

Update von 22.23 Uhr: Der Zug ist vom Gleis! Die am Freitagabend an der Hackerbrücke entgleiste Bahn ist erfolgreich geborgen, die Instandsetzung des beschädigten Gleisbetts lief allerdings gestern noch auf Hochtouren – nach der Hauptverkehrszeit. Wie berichtet, waren am Freitag zwei Waggons eines Regionalzugs kurz nach dem Verlassen des Hauptbahnhofes auf Höhe der Hackerbrücke entgleist. In einer langen Nachtschicht versuchten Arbeiter, die drei beschädigten Weichen, Schienen, Schwellen und Weichen­antriebe zu reparieren oder auszutauschen, wie ein Bahn-Sprecher am Montag mitteilte. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass der Betrieb bald wieder uneingeschränkt möglich ist.“ 

Zug an Hackerbrücke entgleist: Wie die Züge am Dienstag fahren

Der aktuelle Stand sieht folgendermaßen aus: Die Meridianzüge aus und in Richtung Rosenheim beziehungsweise Kufstein/Salzburg fahren teilweise wieder auf ihrem regulären Weg, teilweise enden sie weiterhin am Ostbahnhof. EC-Züge aus und in Richtung Italien enden beziehungsweise beginnen weiterhin am Ostbahnhof

Im Hauptbahnhof kommt es außerdem zu Änderungen bei den Abfahrtsgleisen bei Zügen in die genannten Richtungen. Die S-Bahn ist nicht betroffen und kann zwischen Ostbahnhof und Hauptbahnhof als Alternative genutzt werden. Warum die Waggons entgleist sind, das muss die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchungen noch klären.

Entgleister Zug: Fachkräfte müssen sich auf stressige Schichten einstellen

Update vom 25. November, 9.20 Uhr: Nach der Entgleisung eines Zuges im Zentrum von München plant die Bahn die Reparatur an den beschädigten Weichen. Die Arbeiten sollten am späten Montagabend nach der Hauptverkehrszeit beginnen, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn mit. Man stelle sich auf eine lange Nachtschicht ein.

Unter anderem müssen Schienen, Schwellen und Weichenantriebe repariert oder ausgetauscht werden. Die Reparaturarbeiten sollen mehrere Tage dauern.

Zug entgleist an Hackerbrücke: Vermutungen zur Ursache - das müssen Bahnfahrer jetzt beachten

Update vom 24. November, 8.12 Uhr: Wie die Deutsche Bahn mitteilte, haben die Instandsetzungsarbeiten begonnen. Am Freitag waren zwei Wagen eines Regionalzuges aus den Schienen gesprungen. Dabei sind drei Weichen beschädigt worden, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Im betroffenen Bereich müssen deshalb Schienen, Schwellen und weitere Einrichtungen wie Weichenantriebe repariert oder ausgetauscht werden. Dies wird vermutlich mehrere Tage dauern.

Züge des Fernverkehrs verkehren großteils wieder regulär, vereinzelt jedoch nur ab beziehungsweise bis Ostbahnhof. EC-Züge aus oder in Richtung Italien beginnen weiter am Ostbahnhof, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Züge des Regionalverkehrs (Meridian) aus und in Richtung Rosenheim beziehungsweise Kufstein/Salzburg fahren teilweise wieder auf dem regulären Weg, manche enden jedoch immer noch am Ostbahnhof. 

Im Hauptbahnhof müssen Fahrgäste beachten, dass es zu Änderungen bei den Abfahrtsgleisen in die genannten Richtungen kommen kann. Die S-Bahn ist dagegen nicht betroffen und kann zwischen Ostbahnhof und Hauptbahnhof als Fahrtalternative genutzt werden.

Entgleister Regionalzug in München geborgen: einige Züge müssen noch umgeleitet werden

Update vom 23. November, 16.45 Uhr: Wie die Deutsche Bahn mitteilt, normalisiert sich der Zugverkehr rund um den Münchner Hauptbahnhof langsam wieder. Der entgleiste Regionalzug ist geborgen - ein Kran und mehrere Spezialfahrzeuge hoben die aus den Schienen gesprungenen Waggons wieder auf das Gleis. Anschließend wurden sie abgeschleppt. 

Wegen der großen Zahl an Gleisen und Oberleitungen kurz vor dem Hauptbahnhof München dauerten die Arbeiten lange an und gestalteten sich schwierig. Erste Züge aus und in Richtung Südosten fahren nun wieder regulär. Auch Fahrten zwischen Hauptbahnhof und dem Ostbahnhof München sind wieder vereinzelt möglich. 

Einige Züge müssen aber weiterhin noch umgeleitet werden oder enden am Ostbahnhof. Unter anderem gilt das für alle Regionalzüge aus und in Richtung Südosten - also von und nach Rosenheim, Kufstein, Salzburg und Mühldorf.

Zug an Hackerbrücke entgleist: Vermutungen zur Ursache - Probleme für Bahn-Fahrer

Update vom 23. November, 15.37 Uhr: Nach der Entgleisung zweier Waggons eines Regionalzuges an der Münchner Hackerbrücke wird die Instandsetzung der beschädigten Gleisabschnitte wahrscheinlich mehrere Tage andauern. Die Bergungsarbeiten sind zwar abgeschlossen. Die Nacharbeiten werden allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen. „Nach derzeitigem Stand sind drei Weichen beschädigt“, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Samstag.

Kaputte Bahnschwellen und Schienen müssten in den nächsten Tagen ausgetauscht werden. Die Ursache ist noch nicht geklärt, aber: „Wir ermitteln insbesondere in die Richtung eines technischen Defekts“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Derzeit werde von einem Schaden in Höhe eines höheren sechsstelligen Betrages ausgegangen. Nach wie vor ist der Zugverkehr eingeschränkt. 

Zug an Münchner Hackerbrücke entgleist: Bergungsarbeiten laufen

Update vom 23. November, 12.27 Uhr: Am Morgen haben die Bergungsarbeiten begonnen. Am Freitagabend war ein Zug an der Münchner Hackerbrücke entgleist. Wie die Deutsche Bahn in einer Pressemitteilung erklärte, werden die Drehgestelle der betroffenen Wagen wieder aufs Gleis gesetzt, um diese anschließend abschleppen zu können.

„Für den Einsatz des Krans sind auch Anpassungen der Oberleitung notwendig, die aufgrund der Vielzahl von Gleisen und Oberleitungen im Gleisvorfeld sehr aufwendig sind“, heißt es in der Mitteilung weiter. Deshalb werden die Bergungsarbeiten voraussichtlich bis in die Abendstunden des Samstags andauern.

Eine vollständige Begutachtung der Gleise und Weichen sei erst möglich, wenn der Zug abgeschleppt wurde. Ersten Schätzungen zufolge wird die Instandsetzung mehrere Tage in Anspruch nehmen. Der Zugverkehr ist weiterhin eingeschränkt.

Zug entgleist in München: Bergungsarbeiten haben begonnen - Zugverkehr eingeschränkt

Update vom 23. November, 8.45 Uhr: Nach dem Entgleisen zweier Waggons eines Regionalzugs in München haben am Samstagmorgen die Bergungsarbeiten begonnen. „Ein Kran ist vor Ort. Zuerst müssen die Oberleitungen angehoben werden“, sagte ein Sprecher der Bahn. 

„Anschließend werden die Waggons beziehungsweise deren Laufwerke wieder zurück auf die Gleise gesetzt und der Zug abgeschleppt. Erst dann können wir feststellen, ob und wie stark Gleise und Weichen beschädigt sind“, hieß es weiter. Die Arbeiten werden wahrscheinlich bis in die Mittagsstunden andauern. Die Ursache für das Entgleisen ist aktuell noch unklar.

Die Sperrung der betroffenen Gleise hat Auswirkungen auf den Zugverkehr am Münchner Hauptbahnhof. Einzelne Züge des Fernverkehrs beginnen oder enden laut Bahn in München Ost und halten nicht am Hauptbahnhof und umgekehrt. Auch im Regionalverkehr kommt es wohl zu Einschränkungen, wie die Bayerische Oberlandbahn (BOB) mitteilte.

So wende beispielsweise die Ostallgäu-Lechfeldbahn vorzeitig in München-Pasing. Der Meridian verkehre nicht zwischen München-Hauptbahnhof und München-Ostbahnhof.

Zug in München entgleist: Chaos rund um den Hauptbahnhof

Update, 21.10 Uhr: Nach Informationen der tz handelte es sich bei dem verunglückten Zug um die Fahrt mit der Nummer 79 499. Der Zug, der den Münchner Hauptbahnhof lahmlegte ist kein eigenes Meridian-Fahrzeug, sondern eines des Dienstleisters TRI. 

Wegen des entgleisten Zugs herrschte Chaos rund um den Hauptbahnhof. Auch auf der S-Bahn-Stammstrecke und auf den Außenästen kam es zu Verspätungen. Noch am Abend sollte ein Kran den Zug wieder in die Schienen heben. Die Ursache für die Entgleisung ist noch unklar.

Zug in München entgleist - Verwirrung um Zahl der Verletzten

Update, 20.17 Uhr: Wie nun fest steht, handelte es sich um zwei Waggons, die entgleisten. Die etwa hundert Fahrgäste mussten über Steckleitern aus dem Zug steigen - unter Anleitung der Feuerwehr. Ob es unter den Passagieren tatsächlich Verletzte gibt, ist immer noch nicht vollständig geklärt. Laut Deutscher Bahn ist niemand verletzt worden. Die Feuerwehr teilt mit, dass fünf Menschen einen leichten Schock erlitten. Die Bundespolizei gibt an, dass sich ein Passagier leicht am Rücken verletzt habe. 

Zug bei Hackerbrücke entgleist: Noch immer Behinderungen im Bahnverkehr

Update, 19.25 Uhr: Bei dem verletzten Fahrgast handelt es sich laut bild.de um einen Mann, der sich bei dem Unfall nahe der Hackerbrücke in München leicht am Rücken verletzt hat. 

Laut Mitteilung der Deutschen Bahn hat sich der Unfall kurz nach 16 Uhr ereignet. Der Zug, bei dem es sich um einen Sonderzug handelte, entgleiste im Vorfeld des Hauptbahnhofs München bei der Ausfahrt aus Gleis 5. Immer noch kommt es im Bahnverkehr zu Verzögerungen.

Zug entgleist nahe Hackerbrücke in München: Es handelt sich um einen Sonderzug

Update, 18.35 Uhr: Ein Sprecher der Bayerischen Oberlandbahn, zu der auch Meridian gehört, erklärte nun, bei dem an der Hackerbrücke in München entgleisten Zug handle es sich nicht um einen Meridian - sondern um einen Ersatzzug von einem anderen Unternehmen. Dieser Ersatzzug fährt seit dem Frühjahr im Auftrag des Meridian. Probleme habe es bislang keine gegeben. Immer noch sind mehrere Gleise gesperrt. Es ist weiterhin mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen. 

Bei der Hackerbrücke in München ist ein Zug entgleist. 

Großeinsatz an Hackerbrücke in München: Feuerwehr evakuiert Zug

Update, 18.15 Uhr: Der Meridian, der an der Hackerbrücke in München entgleist ist, war auf dem Weg nach Kufstein. An Bord des Zuges waren wohl circa hundert Fahrgäste. Die Feuerwehr evakuierte den Zug. Mehrere Krankenwagen waren vor Ort, ebenso Hubschrauber der Bundespolizei. Die Ursache ist noch unklar. Mehrere Gleise sind aktuell gesperrt. 

Zug an Hackerbrücke in München entgleist: Großeinsatz - Strecke gesperrt

München - An der Hackerbrücke in München ist am Freitagnachmittag (22. November) eine Bahn entgleist. Zuerst hieß es, es gebe keine Verletzten. Eine Person ist aber offenbar doch leicht verletzt worden, sagte nun ein Sprecher der Bundespolizei. 

Die Strecke zwischen Ostbahnhof und dem Münchner Hauptbahnhof ist gesperrt. 

Die Deutsche Bahn spricht von erheblichen Verzögerungen. Der Zug ist laut Angaben der DB aus den Schienen gesprungen. Weitere Infos folgen. 

Laut Bild.de handelt es bei dem entgleisten Zug um einen Meridian. 

Weitere aktuelle Meldungen aus der Landeshauptstadt München finden sie hier.

In München kam es außerdem zu einem verstörender U-Bahn-Vorfall - einen Monat später ist eine Frau tot. 

Nachdem ein Zug in Bayern außer Kontrolle geriet und als Geisterzug umherfuhr, richtet sich ein Verdacht gegen den Lokführer. 

mm/tz /lay

Rubriklistenbild: © Achim Frank Schmidt

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