Alkoholisiert, verwirrt und bewaffnet

Mann mit Pistole im ICE - Polizei sperrt Teil des Münchner Hauptbahnhofs

Wegen eines bewaffneten Mannes gab es einen Großeinsatz der Polizei (Symbolfoto).
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Wegen eines bewaffneten Mannes gab es einen Großeinsatz der Polizei am Münchner Hauptbahnhof. (Symbolfoto).

Ein Betrunkener saß mit einer Waffe im ICE in Richtung München. Die Bundespolizei ermittelt wegen mehreren Verstößen gegen das Waffengesetz.

München - Wegen eines ICE-Fahrers gab es am Freitag Großalarm am Hauptbahnhof. Wie die Bundespolizei mitteilte, war einem Fahrgast ein Mann im Zug aufgefallen, der bewaffnet sei und einen „verwirrten und alkoholisierten Eindruck“ mache. Als er dies dem Zugführer mitteilte, rief dieser gegen 13.30 Uhr den Notruf.

Die Bundespolizei sperrte deshalb am Freitagnachmittag (23. April) mehrere Gleise des Münchener Hauptbahnhofs ab und bereitete die Ankunft des Zuges aus Ingolstadt in München auf Gleis 26 vor. Die Einsatzkräfte positionierten sich in voller Schutzmontur und mit Helm auf den Bahnsteigen, um die Kontrolle über die Situation zu wahren.

Einsatz am Hauptbahnhof: Verdächtiger trug Schreckschusspistole und verbotenes Messer bei sich

Als der ICE mit seinen rund 120 Insassen ankam, ergriffen die Beamten schnellstmöglich den Mann und nahmen ihn mit auf die Münchner Polizeiwache. Dort stellte sich heraus, dass der alkoholisierte 38-Jährige eine Schreckschusspistole mit sich führte. Außerdem fand sich ein verbotenes Einhandmesser bei dem Deutschen.

Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und versucht herauszufinden, wieso er die Waffen bei sich trug. Bei dem Einsatz kam niemand zu Schaden.

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