„Der hat Eier“ - „Sau gefährlich“

Surfer-Video auf Hochwasser-Isar schlägt hohe Wellen - gespaltene Reaktionen im Netz

Ein Surfer wagte sich trotz Badeverbot auf die reißende Isar.
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Ein Surfer wagte sich trotz Badeverbot auf die reißende Isar.

Immer noch ist die Isar ein reißender Strom. Doch ein Surfer schlägt alle Verbote in den Wind. Das Video in München geht auf Instagram viral und löst eine heftige Debatte aus.

München - In der bayerischen Landeshauptstadt besteht Hochwassergefahr. Der Pegel der Isar stieg bis auf drei Meter an, was die Meldestufe 2 bedeutet. Inzwischen ist der Pegel wieder knapp unter die Meldestufe 1 auf 263 cm gesunken. Die Warnung vor Überschwemmungen und „Ausuferungen“ gilt allerdings immer noch. Um auf die Gefahr zu reagieren, hatte die Stadt ein Bade- und Bootfahrverbot für die Isar erlassen. Viele scheint das aber offenbar nicht zu interessieren. Erst gestern kursierte ein Video auf Facebook, indem zu sehen war, wie ein Vater seelenruhig mit seiner Tochter die rauschende Isar entlang paddelte*. Auch einem Surfer waren die Warnungen der Feuerwehr wohl egal.

Trotz Badeverbot in der Isar: Surfer reitet Welle auf rauschendem Fluss - Video sorgt für Empörung

In einem Video, das gerade auf Instagram viral geht, sieht man den Surfer, wie er eine Welle auf der rauschenden Isar reitet. Die Feuerwehr hatte erst vor einigen Tagen eindringlich davor gewarnt, sich von der Isar fernzuhalten. Schon mehrmals habe man Personen retten müssen, die auf Kiesbänken von der reißenden Isar eingeschlossen waren. Auch Fuß- und Radwege sind mittlerweile aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Die Aktion des Surfers sorgt auf Instagram für Empörung. Viele Nutzer sind entsetzt über das Verhalten des Mannes. „Sau gefährlich“, schreibt jemand. „Wie kommt der da wieder raus?“, fragt ein anderer. Ein weiterer bezeichnet den Surfer als „furchtbaren Egoisten“. Wenn er Hilfe bräuchte, müsste die Feuerwehr sich „unter Lebensgefahr kümmern“.

Hochwasser-Video auf der Isar sorgt für gespaltene Reaktionen auf Instagram - „Der hat Eier!!!“

Unter den Kommentaren sind auch zahlreiche Nutzer, die den Surfer für seine waghalsige Aktion feiern: „Ich feier ihn und gut ist er auch noch“. „Der hat Eier!!!“, schreibt ein anderer. Ein weiterer beklagt sich über die vielen negativen Kommentare: „Er kann‘s offensichtlich und bringt niemand außer sich selbst in Gefahr.“ Man solle einfach die Leute machen lassen. Ein weiterer gibt zu bedenken, dass es wohl kaum gefährlicher sei, als auf Hawaii „Pipeline zu surfen“. Ob der Surfer es wieder heil aus dem Wasser geschafft hat, ist nicht bekannt. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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