Einer der Insassen war erst zwölf

Irre Verfolgungsjagd in München: Polizei jagt Kinder mit zehn Streifenwagen - Jungen am Boden gefesselt

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Irre Verfolgungsjagd in München. (Symbolbild)

Zwei 16-Jährige und ein 12-Jähriger haben sich in München eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Zehn Streifenwagen waren nötig, um die gefährliche Raserei zu beenden.

München - Irre Verfolgungsjagd in München: Zwei Jugendliche im Alter von 16 sowie ein gerade mal Zwölfjähriger haben sich in München mit der Polizei angelegt - und dabei mehrfach ihr Leben riskiert. Zeitweise lieferten sie sich eine Verfolgungsjagd mit zehn besetzten Streifenwagen.

Verfolgungsjagd in München: Zehn Streifenwagen jagen Kinder in Auto

Wie die Polizei mitteilt war Beamten am Freitag das Auto aufgefallen, weil es deutlich zu schnell unterwegs war. Daraufhin wollten die Polizisten den Wagen kontrollieren. Der Insassen des Wagen, zwei 16-jährige Jugendliche sowie ein Zwölfjähriger dachten aber gar nicht daran, anzuhalten. Der 16-jährige Fahrer beschleunigte stattdessen den Wagen, um der Kontrolle zu entgehen.

Bei seiner Flucht überfuhr der 16-Jährige mehrere rote Ampeln wobei es mehrmals beinahe zum Zusammenstoß mit anderen Fahrzeugen kam. Zwischenzeitlich jagten zehn Streifenwagen hinter den Jugendlichen her und versuchten den Wagen zu stoppen.

München: Nach irrer Verfolgungsjagd: Polizei fesselt Jungen am Boden

Als der Ford in die Paul-Heyse-Unterführung fuhr, geriet er in den Gegenverkehr und musste verkehrsbedingt schließlich anhalten. Die Beamten näherten sich daraufhin dem Auto mit teilweise gezogener Dienstwaffe und fesselten die ausgestiegenen Jungen am Boden. Nach ersten Ermittlungen gehörte das Auto einem Verwandten. Die drei Jugendlichen wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Das Fahrzeug, ein Ford, musste abgeschleppt werden. Den Fahrer erwartet nun unter anderem eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung im Straßenverkehr und verbotenem Kraftfahrzeugrennen.

Eine filmreife Verfolgungsjagd* samt Polizeihubschrauber-Einsatz gab es auch im vergangenen Jahr in München. Sie zog sich allerdings bis nach Mittelfranken und nahm mehrere spektakuläre Wendungen.

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