Beweisfoto im Netz

Unschöne Entdeckung bei Isar-Spaziergang lässt Münchner verstört zurück: „Wie schafft man es bitte?“

München hat ein Alkoholverbot beschlossen - sobald ein gewisser Grenzwert an Corona-Infizierte erreicht ist.
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Vor allem im Sommer sind Reinigungsteams gut damit beschäftigt, die Isarauen von Müll zu befreien (Symbolbild).

Mit einer Isar-Aktion hat sich ein Unbekannter keine Freunde gemacht. Das Beweisfoto macht jetzt viele Münchner richtig wütend.

München - Ein Naherholungsgebiet stellt man sich anders vor. Bei einem Isar-Spaziergang sind Münchner auf eine ärgerliche Hinterlassenschaft gestoßen, die im Netz für reichlich Unmut sorgt. Nur leidlich getarnt fand sich im Gestrüpp ein abmontierter Ofen, für den der Vorbesitzer offenbar keine Verwendung mehr hatte.

München: Isar-Foto sorgt für empfindliche Reaktionen - „Wie schafft man es bitte?“

„Wow, wie schafft man es bitte, einen Ofen in den Frühlingsanlagen an der Reichenbachbrücke zu entsorgen“, heißt es zum entsprechenden Beweisfoto auf Twitter. Die Seite munichist München, die laut Eigenschreibung nur „überraschende“ München-Momente teilt, hat auf die ungewöhnliche Entdeckung aufmerksam gemacht.

Unter dem Beitrag sparen Isar-Freunde nicht mit kritischen Kommentaren. „Unser Wertstoffhof nimmt echt alles und hat täglich von 8 bis 18 Uhr auf“, schimpft eine Twitter-Userin. Ein weiterer schlägt in die selbe Kerbe: „Den gleichen Aufwand hätte es gekostet, das Ding zum Wertstoffhof zu bringen. Unglaublich!“

Müll-Problem an der Isar? In München tauchen immer wieder Beweisfotos auf

Wie ein kompletter Ofen tatsächlich in die Frühlingsanlagen gelangt ist, kann keiner so genau sagen. Es müsse wohl nachts passiert sein, vermutet ein Beobachter. Tagsüber wäre die Gefahr entdeckt und von Erholungssuchenden als „Saubär“ entlarvt zu werden, dann wohl doch zu groß.

Mit einem Müll-Problem hat die Isar schon seit Jahren zu kämpfen. Besonders in den warmen Monaten, wenn der Fluss reichlich Party-Volk anlockt, haben die Reinigungsteams alle Hände voll zu tun. Im Corona-Sommer 2020 hat ein Münchner die Lage mit Vorher-Nachher-Fotos eindrucksvoll dokumentiert.

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