Zerschellte Augustiner-Flaschen

„Ekelhaft!“: Bierkasten-Vandalismus an Münchner Isar sorgt für Entsetzen

Ein Sommertag in München und die Menschen strömten in Massen ins Freie. Hier an der Isar zwischen Wittelsbacher- und Reichenbachbrücke.
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Vereinzelt brachte der Mai bereits sommerliche Temperaturen in Deutschland. Insgesamt war er jedoch deutlich zu kühl. (Symbolbild)

In München kehrt durch sinkende Corona-Zahlen immer mehr Leben in die Stadt zurück. Viele Partys im Stadt-Zentrum zeigten jetzt jedoch ihre Schatten-Seiten. Ein Netz-Fund zeigt ein weiteres Beispiel.

München - Die wichtige Corona-Inzidenz in der Isar-Metropole sinkt kontinuierlich. Seit geraumer Zeit sind wieder mehr Freiheiten erlaubt, so wie etwa der Besuch der Außen-Gastro, gelockerte Kontakt-Beschränkungen oder das Wegfallen der Ausgangssperre. Auch besseres Wetter treibt immer mehr Menschen nach draußen, was nicht selten zu großen Versammlungen in der Stadt führt. In den letzten Wochen häuften sich jedoch die Ereignisse, in denen die Corona-Regeln ignoriert wurden. Ein weiteres Problem: Feiernde Gruppen, die wenig Rücksicht auf ihre Umwelt nahmen.

München: „Ekelhaft“ - Netz-Fund zeigt Bierkasten-Vandalismus an der Isar

Erst kürzlich sorgte ein Video, aufgenommen auf der Ludwigsstraße in München entlang der Universität für Entsetzen. Nachdem am Samstagabend (29. Mai) hunderte Menschen am Brunnen des Geschwister-Scholl-Platzes feierten, zeigten sich Tags darauf über mehrere Meter Müllberge aus Hinterlassenschaften der feucht-fröhlichen Nacht. Selbiges Bild zeigte sich in den vergangenen Wochen bereits am Max-Joseph-Platz oder am Brunnen an der Universität. Als nächster „Spot“ in der Reihe der traurigen Party-Hinterlassenschaften reiht sich jetzt die Isar ein, wie ein Netz-Fund zeigt.

München: Augustiner-Bierkasten von Isar-Brücke geschleudert? „Nicht zu fassen“

Zu sehen ist die Ufer-Promenade der Isar. Wo genau das Bild aufgenommen wurde - unklar. Doch wer sich in München auskennt, wird schnell sehen, dass es sich wohl um eine der innerstädtischen Abschnitte handelt, etwa zwischen der Wittelsbacherbrücke oder Reichenbachbrücke. Das Foto aus der App „Jodel“ zeigt einen Kasten Bier, vermutlich der Brauerei „Augustiner“, der auf dem Steinboden liegt. Dazu schreibt der unbekannte Urheber des Bildes: „Ekelhaft, einen Kasten von der Brücke zu werfen“. Rund um den Kasten zu sehen sind Scherben und kaputte Flaschen. Die Kommentare unter dem Upload zeigen das Entsetzen über den Vandalismus, dass das Bild zeigt: „Einfach nur asozial“ schreibt etwa ein Kommentator. Ein weiterer schreibt: „Nicht zu fassen“. Wer hinter dem „Bier-Wurf“ steckt, unklar. Einmal mehr zeigt sich jedoch: Bei allem Verständnis für große Sehnsuch nach Party - ein umsichtiger Umgang mit der Umwelt und Natur ist auch nach einem langem Pandemie-Winter möglich.

Der zerschollene Augustiner-Bierkasten an der Isar.

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