„Wegen solchen Deppen ...“

Parkendes Auto versperrt Münchner Tram den Weg - Foto sorgt für hitzige Diskussionen im Netz

Ein Auto parkte einfach in zweiter Reihe auf den Tramlinien in München.
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Ein Auto parkte einfach in zweiter Reihe auf den Tramlinien in München.

Ein Foto ist auf der App Jodel aufgetaucht. Viele Nutzer empören sich über das Falschparken eines Pkw-Fahrers. Eine Diskussion entfachte sich unter dem Bild.

München - Ein Nutzer der App Jodel* postete vor einigen Tagen ein Foto aus der Münchner* Innenstadt, auf dem ein parkendes Auto der herannahenden Straßenbahn den Weg versperrte. Unter das Foto schrieb der Nutzer: „Und der MVG wird dann wegen solchen Deppen wieder nachgesagt, so unpünktlich zu sein“. Viele der Jodel-User stimmen ihm zu. Andere machen sich über die Situation lustig.

Foto auf Jodel: Auto parkt auf in München auf Tramlinien - „Knallhart abschleppen lassen“

Die Kommentare unter dem Bild zeigen deutlich, dass viele Nutzer Konsequenzen für das Fehlverhalten der „falschparkenden“ Person fordern. Einer schreibt Beispielsweise: „Uff einfach die Polizei rufen und knallhart abschleppen lassen“. Ein anderer meint: „Foto machen, Kennzeichen aufschreiben und den Cops melden“. Der Nutzer, der das Foto gepostet hatte, gibt dabei jedoch zu bedenken: „Das ist eben immer das Problem, meistens kommen die Leute ja doch vorm Abschlepper wieder und haben in der Regel keinerlei Konsequenzen zu befürchten.“

Nach einigen Minuten gibt es ein Update des Entdeckers: „Mittlerweile steht die zweite Tram hintenan.“ Ein Nutzer scheint eine Lösung für eine solche Situation zu haben: „Deswegen bin ich dafür, dass Straßenbahnen Bullenfänger bekommen, mit denen sie solche Fahrzeuge einfach aus dem Weg schieben können“.

Nach hitziger Diskussion unter Jodel-Foto: Fahrerin des Autos kehrt zurück

Gespannt warten die Nutzer darauf zu erfahren, wie die Situation in der Dachauerstraße ausging. Mehrmals wird der Jodel-Nutzer, der die Szenerie festgehalten hatte, aufgefordert, ein Update zu geben. Der Entdecker schreibt schließlich: „Nach ca. acht Minuten wurde das Auto dann weggefahren. War eine Wolt Lieferantin.“ Und schon gibt es neue Spekulationen unter dem Bild. Ein Nutzer befürchtet einen „Plot Twist“. Der Entdecker der Situation hätte selbst das Essen bestellt und die Klingel nicht gehört „weil er die Tram beobachtet hat“. *tz.de/muenchen ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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