Rathaus sagt Hundeschmuggel den Kampf an

Kampf gegen die Welpenmafia

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Diese Welpen wurden aus Tschechien nach Bayern geschmuggelt.

München - Die Rathaus-SPD sagt dem Hundeschmuggel den Kampf an. Stadträtin Brigitte Messinger fordert die Stadt auf, aktiver gegen den Hundeschmuggel zu werden.

Messinger zufolge würden jährlich 100 000 bis 200 000 Hundewelpen aus Osteuropa in den deutschsprachigen Raum geschmuggelt. Die Tiere würden „in Massen unter dem Einsatz fragwürdiger Methoden gezüchtet und viel zu früh ihren Muttertieren entrissen“. Unter bedenklichen Umständen würden sie dann mit gefälschten Impfpässen nach Deutschland gebracht, wo sie häufig erkrankten. Messinger: „Sieben von zehn der importierten Hundewelpen sterben noch im ersten Lebensjahr.“ Außerdem bestünde bei den Schmuggel-Welpen die Gefahr, dass angesichts gefälschter Impfpapiere Krankheitserreger wie Tollwut eingeschleppt werden. Dies war bereits mehrfach in Bayern der Fall.

Messinger fordert nun, dass die Stadt München ähnlich wie die Stadt Wien mit einem Maßnahmenkatalog der „Welpenmafia“ den Krieg ansagt. Konkreter wird Messinger dabei allerdings nicht.

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